pte20081112033 in Business
Zumwinkel-Skandal: Liechtensteiner LGT gelobt Besserung
Neues Treuhandgeschäft sowie Gesetzgebung in Steueroasen kritisiert
Bonn/Vaduz/Köln (pte033/12.11.2008/13:55)
Nachdem das Landgericht Bochum bestätigt hat, dass der Ex-Postchef Klaus Zumwinkel 1,1 Mio. Euro am Fiskus vorbeigeschleust hat, will der Liechtensteiner Finanzdienstleister LGT Bank http://www.lgt.com sein Treuhandgeschäft neu ordnen. Wie die Welt heute, Mittwoch, berichtet, sei die vorgesehene Umstrukturierung als Richtungswechsel zu interpretieren, um künftig nicht mit der Steuerfluchtdebatte in Zusammenhang gebracht zu werden. Fachleute werten dieses Vorgehen als direkte Reaktion auf Datenklau und zweifelhafte Stiftungen, von denen auch Zumwinkel Gebrauch gemacht hatte. Nach Angaben der Liechtensteiner Zeitung Vaterland ist das Neugeschäft im Treuhandbereich im Zuge der deutschen Ermittlungswelle (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080515038) bereits zum Erliegen gekommen.
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