pte20001222012 in Leben
Zeh-Prothese in ägyptischem Grab entdeckt
Amputation möglicherweise durch Diabetes bedingt
München (pte012/22.12.2000/11:03)
Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität in München http://www.uni-muenchen.de und des Deutschen Instituts für Archäologie haben während Ausgrabungen in West-Theben eine weibliche Mumie entdeckt, deren rechte große Zehe schon zu Lebzeiten amputiert und durch eine Holzprothese ersetzt wurde. Bisher nahmen Forscher an, dass Prothesen im alten Ägypten nur zur Präparation für das Leben im Jenseits angefertigt wurden, wie Lancet http://www.lancet.com berichtet. Ein Beweis für den chirurgischen Eingriff zu Lebzeiten ist weiches Gewebe auf der Amputationsseite und Haut, die über die Wunde gewachsen ist.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
