pte20080915029 in Business
YouTube verbannt Gewaltvideos
Konkurrent MyVideo setzt auf Vernunft der Community
London/Berlin (pte029/15.09.2008/13:55)
YouTube wird auf seinen Seiten in den USA und Großbritannien zukünftig strenger gegen Gewaltvideos vorgehen. Dies gab das zu Google gehörende Unternehmen heute, Montag, bekannt. Damit reagiert man auf verschärfte Gesetze beider Regierungen. Wörtlich heißt es vom Videoportal nun, dass "direkt zur Gewalt anstiftende Beiträge zukünftig verboten sind". Auch beim deutschen Äquivalent MyVideo ist man sich der Problematik von Gewaltvideos bewusst. "Als sehr gutes Mittel gegen derartige Videos hat sich unser Melde-Verfahren bewährt, das über einen prominent platzierten Button unter jedem Video eingeleitet werden kann", erläutert eine Sprecherin gegenüber pressetext. User können über diesen auffällige Beiträge an MyVideo melden. "Wir prüfen diese dann im sogenannten Notice-and-take-down-Verfahren und entscheiden anschließend, ob sie von der Seite genommen werden", so MyVideo weiter.
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