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pts20160304015 Computer/Telekommunikation, Sport/Events

Youngsters On The Air - Ein internationales Jugendcamp, das Natur und Amateurfunk verbindet

120 Jugendliche aus 25 Ländern experimentieren in der Natur mit Technik wie Agenten in Filmen!


Wagrain (pts015/04.03.2016/11:00) - 120 Jugendliche aus 25 Ländern experimentieren in der Natur mit Informations- und Kommunikationstechnologien, die man sonst nur aus Agentenfilmen kennt. Das bietet das internationale YOTA (Youngsters On The Air) CAMP des Österreichischen Versuchssenderverbands (ÖVSV) in Wagrain vom 16.7. bis 23.7. 2016 für technikinteressierte Mädchen und Jungs von 15 bis 26 Jahren.

Netzwerken unabhängig von vorgegebenen Netzwerken

"Die jungen Leute heutzutage hängen doch sowieso nur am Computer oder Handy, twittern, facebooken oder spielen irgendwelche Games", das ist die landläufige Meinung. Sie stimmt aber nicht für alle. Viele Jugendliche denken zunehmend über ihr "Online-Leben" nach und sind durchaus kritisch gegenüber weltweit agierenden Internet-Konzernen eingestellt. Sie wollen ihre Hard- und Software selber im Griff haben. Wer aus diesem Grund verstärkt herstellerunabhängige Open Source Software verwendet, steht noch immer vor der Frage, wie neben den herkömmlichen Telekommunikationsnetzen (Mobil- & Festnetz) eine autonome, unabhängige Kommunikationsinfrastruktur genutzt werden kann, die zusätzlich noch mobil und weltumspannend ist. Dieser Frage werden 120 Jugendliche aus 27 Ländern im YOTA-Jugend-Camp des ÖVSV im salzburgischen Wagrain vom 16.7. bis 23.7. 2016 nachgehen.

Outdoor-Technik wie im Agentenfilm

Junge Menschen wollen etwas erleben. Im YOTA Camp wird eine Woche lang mit der ganzen Welt gefunkt - von einer Burg, von Berggipfeln und sogar aus einer Eishöhle. Denn der Aufbau von Funkverbindungen an ungewohnten Standorten ist gerade für Not- und Katastrophenfunk die zentrale Herausforderung. Antennen werden selbst gebaut und optimiert, und im Wald wird - wie in einem Agentenfilm - mit Peilempfängern nach versteckten Funksendern gesucht. Dadurch wird das Technik-Tüfteln mit abenteuerlichen Naturerlebnissen verbunden. Vergangene YOTA Camps haben gezeigt, dass Jugendliche in dieser Woche Freunde fürs Leben finden mit denen Sie über Grenzen, Religionen und Nationalitäten hinweg in regen Kontakt bleiben.

Ing. Michael Zwing, Präsident des ÖVSV, erklärt: "Die Ausbildung junger Menschen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie ist ein zentrales Element für sichere Kommunikation in unserer globalisierten Welt. Mit dem YOTA-Jugend-Camp ermöglichen wir Mädchen und Burschen einen naturnahen und völkerverbindenden Einstieg in die grenzenlose Welt des Amateurfunks."

Fakten zum YOTA Camp
Der ÖVSV veranstaltet in Kooperation mit der International Amateur Radio Union (IARU) ein einwöchiges Jugendcamp in Wagrain, Salzburg, bei dem weltweite Kommunikation, Outdoor-Aktivitäten, Amateurfunk und internationales Kennenlernen am Programm stehen. Ziel ist die Aus- und Weiterbildung interessierter Jugendlicher in Umgang, Einsatz, Anwendung und Weiterentwicklung von Funktechnologie. In zahlreichen Workshops wird Theorie und vor allem die praktische Umsetzung erarbeitet. Die Finanzierung des Camps erfolgt einerseits durch die IARU, durch Sponsoren und den ehrenamtlichen Einsatz vieler Funkamateurinnen und Funkamateure.

Weitere Informationen unter: http://www.ham-yota.com/category/yota-2016/ sowie http://www.iaru-r1.org/

Was ist Amateurfunk?

In unserer modernen Welt ist Funktechnologie ein wesentlicher Bestandteil, ohne den unser gewohntes tägliches Leben, wie zum Beispiel Mobilkommunikation, Radio, Fernsehen oder Fernbedienungen und auch die Notfallkommunikation unserer Behörden nicht mehr funktio-nieren würde. Amateurfunk beschäftigt sich seit einem Jahrhundert mit der Entwicklung und dem Einsatz dieser Technologie. Amateurfunk ist ein technisch-experimenteller Funkdienst, der in Österreich durch das Amateurfunkgesetz, einem Bestandteil des Telekommunikationsrechtes, reglementiert ist. Weltweit genießen die Interessen von Funkamatreurinnen und Funkamateuren auf Grund ihrer besonderen Leistungen im Hinblick auf technische Entwicklung und ihrer strukturellen Unterstützung in Not- und Katastrophenfällen den besonderen Schutz durch anerkanntes Völkerrecht.

Staatlich lizenzierte Funkamateurinnen und Funkamateure dürfen Funkgeräte selber bauen oder modifizieren und in Betrieb nehmen, egal ob es sich um ein kleines Handfunkgerät, eine leistungsfähige Kurzwellen-Station oder eine Richtfunkstrecke handelt, mit der Daten zwischen Computern ganz ohne Internet-Infrastruktur ausgetauscht werden. Dem Amateurfunkdienst sind durch internationale Verträge eine große Zahl an Frequenzen im gesamten elektromagnetischen Spektrum zugewiesen. Damit steht der Öffentlichkeit gerade in Katastrophensituationen ein Kommunikationsdienst zur Verfügung, der auch unabhängig von der sonst genutzten Infrastruktur funktioniert.

Über den ÖVSV
Der ÖVSV (Österreichischer Versuchssender Verband) ist die Interessensvertretung der Funkamateurinnen und Funkamateure in Österreich und feiert heuer sein 90 jähriges Bestehen. Die Kernaufgabe dieses unabhängigen und gemeinnützigen Vereins ist die Förderung des völkerrechtlich geregelten Amateurfunkdienstes und seiner Mitglieder. Der ÖVSV setzt sich für die Aus- und Weiterbildung der technikinteressierten Jugend ein und unterstützt sie beim Einstieg in dieses vielfältige, zukunftsorientierte und sinnvolle Hobby.
Weitere Informationen unter: http://www.oevsv.at

Rückfragehinweis:
Karl Gorz
Pressesprecher des ÖVSV
Tel.: +436763900010
E-Mail: presse@oevsv.at



(Ende)
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