pte20080624040 in Business
Wohnen in Österreich immer teurer
Gesetzesreform mit Anhebungen in Fünfjahres-Abständen gefordert
Wien (pte040/24.06.2008/17:00)
Nach der im April 2008 erfolgten Erhöhung der Richtwertmieten um 2,2 Prozent folgt in Österreich nun der nächste im Mietrechtsgesetz vorgesehene Teuerungsschub. Wie die Arbeiterkammer http://www.arbeiterkammer.at berichtet, müssen sich Mieter ab September darauf einstellen, dass neben den Hausverwaltungskosten auch die Erhaltungsbeiträge um fast sechs Prozent angehoben werden. Von den Preissteigerungen betroffen sind sogenannte Kategoriemieten, die für vor 1994 abgeschlossene Mietverträge in Althäusern zur Anwendung kommen. Von diesen neuerlichen Anhebungen sind laut Schätzungen österreichweit rund eine halbe Mio. Haushalte betroffen. Da Vermieter zusätzlich zu den Mieterhöhungen bei Altbau-Wohnungen ab Herbst 5,7 Prozent für die Verwaltung verlangen können, fordern die Experten eine Streichung dieser gesetzlichen Umwälzungspraktik nach deutschem Vorbild.
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