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pte20250709002 in Forschung

Wissenschaftlerinnen online oft zurückhaltend

Männer verstehen es besser, sich zum Beispiel im Social Web entsprechend selbst zu vermarkten


Forscherin: Selbstvermarktung liegt Wissenschaftlerinnen eher nicht (Foto: Ellie, pixabay.com)
Forscherin: Selbstvermarktung liegt Wissenschaftlerinnen eher nicht (Foto: Ellie, pixabay.com)

Ann Arbor (pte002/09.07.2025/06:05)

Laut Daniel Romero von der University of Michigan bewerben Wissenschaftlerinnen etwa 28 Prozent seltener als Männer ihre wissenschaftlichen Arbeiten auf Social-Media-Plattformen wie X. "Da Zitate und Erwähnungen in den Medien eine Rolle bei Einstellungs- und Beförderungsentscheidungen spielen, sind Frauen durch ihre Zurückhaltung in diesem Bereich benachteiligt", konstatiert Expertin Misha Teplitskiy.

23 Mio. Tweets ausgewertet

"Die Ergebnisse geben Anlass zur Sorge über die vorherrschenden Normen in den sozialen Medien, die oft traditionell männliche Formen der Selbstdarstellung belohnen und Frauen möglicherweise davon abhalten, sich überhaupt zu engagieren", heißt es. Denn eine höhere Online-Sichtbarkeit könne auch die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse über die akademische Welt hinaus fördern und durch Medienberichterstattung und politische Maßnahmen hohe Aufmerksamkeit erlangen.

Die Kluft bei der Selbstdarstellung von weiblichen und männlichen Wissenschaftlern nimmt mit steigender Leistung und höherem Status zu und ist am ausgeprägtesten bei produktiven Frauen aus Spitzeninstitutionen, die lieber in renommierten Fachzeitschriften als ind den sozialen Medien veröffentlichen.

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