pte19971024001 in Business
Wie wir räumlich sehen
Auf bestimmte Nervenzellen kommt es an
Paris (pte) (pte001/24.10.1997/09:19)
Wie ist es eigentlich möglich, beim morgendlichen Kaffeetrinken gezielt zur Tasse zu greifen, ohne den Blick vom Leitartikel zu wenden? Einen bedeutenden Schritt zur Klärung dieser Frage ist unlängst Wissenschaftlern am Pariser Collège de France, unter ihnen der Bochumer Neurobiologe Dr. Frank Bremmer vom Lehrstuhl Allgemeine Zoologie der Ruhr-Universität gelungen. Sie haben bestimmte Nervenzellen (Neurone) im Hirn von Makaken in einem als ventralen intraparietalen Areal (VIP) bezeichneten Bereich des Makakengehirns nachweisen können, die die Lage eines Objektes in der Umwelt trotz unterschiedlicher Blickrichtungen
immer gleich anzeigen. In weiteren Untersuchungen soll nun geklärt werden, welches Koordinatensystem dieser nicht netzhautzentrierten Kodierung zugrunde liegt.
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