pte20060727028 in Leben
Wetterkapriolen bringen Landwirtschaft ins Schwitzen
Land&Forst Betriebe Österreich kritisiert Trägheit der landwirtschaftlichen Produktenbörse
Wien (pte028/27.07.2006/13:52)
Die extremen Wetterumstände der vergangenen Monate sind für die österreichische Landwirtschaft nicht ohne Folgen geblieben. Einerseits hat das andauernd trockene, heiße Wetter der vergangenen Wochen der diesjährigen Getreideernte eine hervorragende Qualität beschert. Andererseits verursachte die extreme Hitze jedoch große lokale Unterschiede im Ernteertrag, wie der Verband Land&Forst Betriebe Österreich http://www.landforstbetriebe.at heute, Donnerstag, auf einer Pressekonferenz in Wien bekannt gab. Wo überhaupt kein Regen gefallen ist, müssen die Landwirte mit Einbußen von bis zu 50 Prozent rechnen. Auch der Schneefall vom vergangenen Winter hat sich negativ auf den Ernteertrag ausgewirkt. Vor allem die Produzenten von Roggen und der Weizen-Roggen-Kreuzung Triticale müssen große Einbußen hinnehmen. Da die Felder vier Monate lang unter einer Schneedecke eingeschlossen waren, hat sich in den Pflanzen Schneeschimmel gebildet, wodurch etwa 40 Prozent der Bestände abgestorben sind.
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