pte20081105040 in Business
WestLB reißt Sparkassen mit in den Abgrund
Verkauf riskanter CDO-Papiere nagt am guten Ruf der Institute
Düsseldorf/Sankt Augustin (pte040/05.11.2008/13:55)
Deutschen Sparkassen drohen wegen Investitionen in riskante Wertpapiere durch Geschäfte mit der WestLB http://www.westlb.de immense Abschreibungen. Wie die Financial Times Deutschland heute, Mittwoch, berichtet, steht in Nordrhein-Westfalen nun eine ganze Reihe von zum Großteil kleineren Häusern vor Problemen. Hintergrund für die Belastungen sind Geschäfte mit der Landesbank WestLB, die den kommunalen Bankinstituten in Nordrhein-Westfahlen zwischen 2003 und 2006 in großem Stil sogenannte CDO-Papiere (Collateralized Debt Obligations) verkauft hat. Wie die Zeitung schreibt, seien die Transaktionen im Rahmen des fünf Mrd. Euro schweren Programms "House of Europe" durchgeführt worden. Ersten Informationen nach scheinen alle Fäden bei der WestLB zusammenzulaufen. Schließlich hatten die WestLB-Investmentbanker die hochkomplexen Kreditpapiere nicht nur vertrieben, sondern auch selbst entworfen.
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