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pts20210201009 Bauen/Wohnen, Politik/Recht

Weltstadt wie Wien braucht Apartments

Wiener WAVV sieht diesen wichtigen Wirtschaftszweig durch die Regelung des § 7 Abs. 3 BO in Gefahr


Wien (pts009/01.02.2021/09:10) - Der Rechnungshof hat in seinem aktuellen Bericht zum Wohnbau in Wien unter anderem bekrittelt, dass die Gemeinde Wien angeblich zu wenig gegen die gewerbliche Kurzzeitvermietung innerhalb der Wohnzone unternimmt. Die Regelung, welche 2018 in die Wiener Bauordnung aufgenommen wurde, hat die WAVV - Wiener Apartment Vermieter Vereinigung und viele andere Institutionen stark kritisiert. Der § 7 Abs. 3 BO sieht ein Verbot der gewerblichen Kurzzeitvermietung innerhalb der Wohnzonen in Wien vor. Diese Regelung ist sehr unglücklich gewählt, denn warum sollte die gewerbliche Kurzzeitvermietung in einem Straßenzug erlaubt und eine Gasse weiter verboten sein? "Wir fordern eine Änderung von § 7 Abs. 3 BO und ein eigenes Landesgesetz, um die Rahmenbedingungen zur Gleichstellung von Apartmentvermietungen endlich festzulegen, damit Rechtssicherheit einkehrt", so Andreas Novotny, Präsident der WAVV - Wiener Apartment Vermieter Vereinigung. https://www.wavv.at/

Eine Weltstadt wie Wien braucht nicht nur Hotels, sondern auch mittel- und kurzfristig vermietbare möblierte Apartments. "Der Bedarf ist da und war schon immer da. Geschäftsreisende oder Mitarbeiter von Unternehmen, die sich mit der ganzen Familie einige Wochen oder Monate in Wien aufhalten, Gastprofessoren, Turnusärzte oder Mitarbeiter die für ein kurzfristiges Projekt nach Wien geholt werden, benötigten dringend Apartments. Ebenso dienen Apartments als Ersatzwohnung bei Schaden, Trennung oder häuslicher Gewalt. Plattformen wie Airbnb, Booking.com oder aber auch Housing Anywhere bringen junges Publikum nach Wien und beleben die Vielfalt der Stadt. Unser Angebot steht in keiner Konkurrenz zur Hotellerie, sondern füllt die Lücke zwischen Kurzzeitaufenthalt und langjährigen 'normalen' Mietverhältnissen", betont Novotny weiters.

"Gewerbliche Wiener Apartmentvermieter investieren jährlich Millionen in Sicherheit, besitzen einen Gewerbeschein und beschäftigen viele Mitarbeiter - trotzdem befinden sich durch diese Regelungen auch alteingesessene Betriebe auf einmal am Rande der Illegalität. Wir wollen gemeinsam mit der Stadtregierung einen Vorschlag für eine Reparatur dieses Gesetzes erarbeiten. Die Regelung von Gewerbethemen haben in der Bauordnung aus unserer Sicht nichts verloren. Wir wünschen uns klare Vorgaben, um unseren Beitrag als wertvoller Mosaikstein im Wiener Tourismus auch legal leisten zu können", so Novotny

Forderungsliste zur Gleichstellung der Wiener Apartmentvermieter Vereinigung WAVV:
* Umgestaltung der Regelungen, weg von der Bauordnung hin zu einem einheitlichen Landesgesetz
* Gleichstellung für alle Apartmentanbieter in Wien (Wegfall der Wohnzonenregelung)
* Registrierungsnummer für alle Anbieter
* Hygienerichtlinien, um die Sicherheit für die Gäste zu erhöhen
* Bestandsschutz für bestehende Betriebe mit der Möglichkeit, die Anzahl an Anbietern pro Bezirk zu regulieren

Die WAVV-Mitglieder wollen endlich Rechtssicherheit, aber auch Unterstützung von Seiten der offiziellen Stellen und daher gleiche Regeln für alle!

Die Wiener Apartmentvermieter Vereinigung sieht sich als Sprachrohr für die Apartmentvermieter Wiens und steht mit konstruktiven Vorschlägen als Gesprächspartner der Stadt zu Verfügung. https://www.wavv.at/

(Ende)
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