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pte20000913036 in Leben

Weltbank setzt neue Ansätze im Kampf gegen Armut

Wirtschaftswachstum sei nicht ausreichend


Washington (pte036/13.09.2000/14:10)

Das Wirtschaftswachstum allein ist nicht ausreichend, um die Armut zu bekämpfen. Dies ist die zentrale These des jüngsten Entwicklungsberichts (World Development Report 2000/2001) der Weltbank. http://www.worldbank.org/wdr Weitergehende Maßnahmen müssten getroffen werden, um weltweit die Lebensumstände der ärmsten Menschen verbessern zu können, so der Bericht.

"Der Bericht baut auf unsere bisherigen Ideen und Maßnahmen auf und erweitert und vertieft dabei in großem Maße unsere Denkansätze hinsichtlich der Herausforderung, die Armut zu verringern", schreibt Weltbankpräsident James Wolfensohn im Vorwort des Berichtes. Konkret fordert die Weltbank die Entwicklung von Initiativen, die auf die "drei wesentlichen Bedürfnisse armer Menschen", Chancengleichheit, Befugnisse und Sicherheit, abzielen.

Als positives Beispiel nennt der Bericht das marokkanische Internet-Projekt "Virtual Souk". http://www.elsouk.com Auf dieser Site werden Produkte armer Händler und Handwerker in aller Welt verkauft. Weiters werden Projekte, die die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Frauen verbessern, ausdrücklich begrüßt.

Darüber hinaus bietet der Bericht aktuelle Zahlen zum Thema "Armut". Derzeit muss beinahe die Hälfte der Weltbevölkerung, rund 2,8 Mrd. Menschen, mit weniger als zwei Dollar pro Tag auskommen. 1,2 Mrd. dieser Menschen leben "am äußersten Existenzminimum", so der Bericht. Dies hat unter anderem zur Folge, dass jedes zweite Kind in den ärmeren Ländern an Hunger leidet.

Siehe: http://wbln0018.worldbank.org/news/pressrelease.nsf/673fa6c5a2d50a67852565e200692a79/50f740ed366dec0d8525695800659566?OpenDocument (Ende)
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