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pte20200730013 Auto/Verkehr, Unternehmen/Wirtschaft

VW: 1,4 Mrd. Euro Verlust und weniger Dividende

Schwope: "Margen auf dem Niveau des Jahres 2019 sind frühestens wieder 2022 zu erreichen"


VW-Logo: Volkswagen von Corona schwer getroffen (Foto: pixabay.com, Simon)
VW-Logo: Volkswagen von Corona schwer getroffen (Foto: pixabay.com, Simon)

Wolfsburg (pte013/30.07.2020/10:30) - Ein harter Sparkurs, ein Vorsteuerergebnis von minus 1,4 Mrd. Euro, ein operatives Ergebnis von minus 800 Mio. Euro und nur zwei statt wie angekündigt drei Mrd. Euro als Dividende für die Aktionäre: Die Corona-Krise hat Deutschlands größten Autobauer Volkswagen http://vw.de im ersten Halbjahr voll erfasst.

Eine "beispiellose Krise"

"Der Konzern sollte im Gesamtjahr 2020 noch deutlich schwarze Zahlen schreiben. Margen beziehungsweise Gewinngrößen auf dem Niveau des Jahres 2019 sind allerdings frühestens wieder 2022 zu erreichen", analysiert Frank Schwope von der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) http://nordlb.de die aktuellen Zahlen gegenüber pressetext.

VW-Finanzvorstand Frank Witter sieht den Konzern trotz Corona-Krise und damit verbundener Absatzeinbrüche trotzdem auf Kurs. Das Management habe früh Schritte zu Kostensenkungen und der Sicherung der Liquidität vorgenommen. "Damit ist es uns gelungen, die Auswirkungen der Pandemie auf unser Geschäft einigermaßen in Grenzen zu halten." Die aktuelle Lage sei eine "beispiellose Krise".

Nachfrage bessert sich

Wegen der ruhenden Produktion und eingeschränkten Markt- beziehungsweise Nachfragesituation konnte Volkswagen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich weniger Neuwagen ausliefern - die Auslieferungszahlen seien um über 27 Prozent auf 3,9 Mio. Stück zurückgegangen. Davon beeinflusst sackte auch der Umsatz um 23 Prozent auf 96 Mrd. Euro ab. Der Tiefpunkt ist laut der Führungsriege des Unternehmens aber erreicht, eine Besserung zeichne sich ab.

Hätten die Fahrzeugauslieferungen in Westeuropa noch 57 Prozent unter dem Vorjahresresultat gelegen, seien es im Juni bereits nur noch 30 Prozent gewesen. Auch im sei eine weitere allmähliche Erholung der internationalen Absatzmärkte zu spüren gewesen. Der Abstand bei den Auslieferungen dürfte im Vergleich zum Juli 2019 nur noch im einstelligen Prozentbereich liegen, schreibt das "Handelsblatt".

"Für den Volkswagen-Konzern rechnen wir im laufenden Jahr lediglich mit einem Absatz zwischen neun Mio. und 9,5 Mio. (2019: elf Mio.) Fahrzeugen, sodass der Konzern vorübergehend auf das Niveau des Jahres 2012 zurückfallen würde. 2021 sollten die Wolfsburger jedoch wieder mehr als zehn Mio. Autos verkaufen können", meint Schwope auf Nachfrage von pressetext.

(Ende)
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