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pts20260909013 in Leben

Von St. Pölten bis Innsbruck: Wo Eigentumswohnungen am günstigsten und teuersten sind

Raiffeisen-Immobilien-Preisanalyse der österreichischen Landeshauptstädte


Wien (pts013/09.09.2026/10:15)

Raiffeisen Immobilien, der größte Makler-Verbund Österreichs, hat sich wieder auf die Suche nach den preisgünstigsten Landeshauptstädten gemacht und in einer Analyse die aktuellen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen verglichen (Stand Juni 2026, Durchschnitt aus neuen und gebrauchten Objekten). Wer eine Eigentumswohnung in einer österreichischen Landeshauptstadt kaufen möchte, muss demnach mit erheblichen Preisunterschieden rechnen. Am günstigsten ist Wohnungseigentum derzeit in St. Pölten, gefolgt von Eisenstadt, Graz und Klagenfurt. Das höchste Preisniveau weist Innsbruck auf, dahinter folgen Wien, Salzburg und Bregenz. Linz positioniert sich mit einem Durchschnittspreis von 4.200 Euro/m2 im Mittelfeld.

Grundlage des Vergleichs sind durchschnittliche Kaufpreise pro Quadratmeter für Wohnungen in den Monaten Jänner bis Juni 2026. Die tatsächlichen Kaufpreise einzelner Wohnungen können jedoch, abhängig von Lage, Baujahr, Zustand und Ausstattung deutlich von diesen Durchschnittswerten abweichen.

St. Pölten günstigste Landeshauptstadt

Mit Durchschnittspreisen von 2.800 Euro pro Quadratmeter ist St. Pölten 2026 die günstigste österreichische Landeshauptstadt. Gebrauchte Eigentumswohnungen bekommt man hier - je nach Lage, Größe und Ausstattung - um etwa 1.700 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter. Für neue Wohnungen sind rund 3.800 bis 4.200 Euro/m2 zu veranschlagen. Auf den weiteren Plätzen folgen Eisenstadt mit durchschnittlich 3.400 Euro, Graz mit 3.600 Euro und Klagenfurt mit 3.900 Euro pro Quadratmeter.

Linz im österreichischen Mittelfeld

Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 4.200 Euro/m2 positioniert sich Linz in der Mitte des Städtevergleichs. Deutlich zeigt sich in der oberösterreichischen Landeshauptstadt der Preisunterschied zwischen neuen und gebrauchten Wohnungen: Während man für eine neue Eigentumswohnung im Schnitt 5.500 Euro/m2 bezahlt, liegt das Preisniveau bei gebrauchten Eigentumswohnungen aktuell bei rund 3.800 Euro/m2.

Salzburg, Wien und Bregenz im oberen Preissegment

Mit deutlichem Abstand zu Linz beginnt in Salzburg, Wien und Bregenz das obere Preissegment. In Salzburg und Wien muss man für den Quadratmeter Eigentumswohnung im Schnitt etwa 5.500 Euro berappen, in Bregenz sind es 5.200 Euro. In Salzburg geht die Preis-Schere zwischen Neubau und gebrauchten Objekten weit auf. Für den Quadratmeter Neubauwohnungen muss man in der Mozartstadt lt. Raiffeisen Immobilien rund 8.000 bis 8.500 Euro kalkulieren, gebrauchte Wohnungen werden mit etwa 5.000 bis 5.500 Euro veranschlagt. Auch in Wien sind neue Bauträgerwohnungen mit rund 7.200 Euro pro Quadratmeter deutlich teurer als gebrauchte Eigentumswohnungen mit rund 4.400 Euro.

In Bregenz kosten neue Eigentumswohnungen nach aktueller Einschätzung der Raiffeisen Immobilien Expert:innen etwa 7.500 Euro pro Quadratmeter. Gebrauchte Wohnungen sind deutlich günstiger zu haben, nämlich, abhängig von Lage, Baujahr, Zustand und Ausstattung, um 3.500 bis 5.700 Euro.

Innsbruck bleibt teuerstes Pflaster

Unangefochten an der Spitze des Rankings steht Innsbruck. Mit durchschnittlich 6.400 Euro pro Quadratmeter ist die Tiroler Landeshauptstadt – wie schon in der Vorjahres-Analyse - die teuerste im Vergleich. Die große Bandbreite innerhalb der Stadt zeigt sich insbesondere beim Neubau: In guten Lagen werden derzeit rund 7.000 bis 9.000 Euro/m2 veranschlagt, in Toplagen auch bis zu 12.000 Euro. Gebrauchte Eigentumswohnungen kosten in normalen bis mittleren Lagen rund 5.500 bis 7.000 Euro, in guten Lagen etwa 7.000 bis 8.000 Euro/m2.

"Unsere Analyse zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich die Eigentumsmärkte in Österreichs Landeshauptstädten sind. Während Käufer:innen in St. Pölten oder Eisenstadt noch vergleichsweise niedrige Einstiegspreise vorfinden, wirken sich in Städten wie Innsbruck oder Salzburg knappes Angebot, hohe Grundstückspreise und attraktive Lagen deutlich auf das Preisniveau aus. Gleichzeitig muss man innerhalb jeder Stadt sehr genau zwischen Neubau und Bestand sowie zwischen einzelnen Lagen unterscheiden. Ein Durchschnittswert kann daher immer nur eine erste Orientierung sein", erklärt Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich.

Neu und gebraucht: deutliche Preisunterschiede

Der Vergleich zeigt zudem eine deutliche Preisschere zwischen neuen und gebrauchten Wohnungen. Während etwa in Linz für eine neue Eigentumswohnung im Schnitt rund 5.500 Euro pro Quadratmeter anzusetzen sind, liegt eine gebrauchte Wohnung mit rund 3.800 Euro um mehr als 1.700 Euro pro Quadratmeter darunter. In Klagenfurt werden neue Wohnungen vom Bauträger im Erstbezug aktuell durchschnittlich für ca. 5.200 Euro gekauft, gebrauchte Wohnungen hingegen sind um knapp über 3.000 Euro/m2 zu haben.

Bei Raiffeisen Immobilien führt man diese Entwicklung vor allem auf die stark gestiegenen Baukosten zurück. Während gebrauchte Wohnungen in zahlreichen Landeshauptstädten in den vergangenen Jahren günstiger wurden, sorgen höhere Errichtungskosten und ein sinkendes Angebot an Neubauprojekten dafür, dass neue Wohnungen teurer werden. Im Neubausegment rechnet man bei Raiffeisen Immobilien aufgrund des knappen Angebots folglich auch mit weiteren Preissteigerungen.

Neues Vormerkservice – Immobilien 48h lang exklusiv

"Gebrauchte Objekte in gutem Zustand sind daher für immer mehr Immobiliensuchende eine echte Alternative zum Erstbezug", meint Peter Mayr, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich. "Wer nicht laufend selbst den Markt beobachten kann oder will, ist mit unserem neuen Vormerk-Service bestens beraten. Vormerkkund:innen erhalten individuell abgestimmte Immobilienangebote 48 Stunden lang exklusiv – noch vor der Veröffentlichung auf raiffeisen-immobilien.at bzw. auf den großen Immobilienportalen. So erhöhen sich die Chancen deutlich, die Traumimmobilie als Erste:r zu entdecken."

www.raiffeisen-immobilien.at/de/suchauftrag

Preise Eigentumswohnungen, 1.Halbjahr 2026
LandeshauptstadtØ Kaufpreis 2026 pro m²
St. Pölten2.800 €
Eisenstadt3.400 €
Graz3.600 €
Klagenfurt3.900 €
Linz4.200 €
Bregenz5.200 €
Salzburg5.500 €
Wien5.500 €
Innsbruck6.400 €

Über Raiffeisen Immobilien Österreich
Unter dem Dach der Marke "Raiffeisen Immobilien" arbeiten die Immobilienmakler- und Immobilientreuhandgesellschaften der österreichischen Raiffeisenbanken zusammen. Ziel ist es, Kund:innen bundesländerübergreifend zu betreuen sowie gemeinsam am Markt aufzutreten und so Synergien zu heben. Die Gruppe ist Markt- und Kompetenzführer in Österreich und bietet umfassenden Service in allen Fragen rund um Immobilien – von der Objektsuche über Verkauf/Vermietung bis zu Bewertungsgutachten und Investmentimmobilien. Mit einem Honorarumsatz von rund € 36,7 Mio. ist Raiffeisen Immobilien Österreichs größter Maklerverbund.(2)

(2) Quelle: Makler-Ranking des Branchen-Fachmediums Immobilien Magazin, 05/2026

Rückfragen:
Mag. Anita Köninger
Marketing & PR
Raiffeisen Immobilien Treuhand Ges.m.b.H.
F.-W.-Raiffeisen-Platz 1, A-1020 Wien
Tel. +43 (0)517 517 33
E-Mail: anita.koeninger@ri-treuhand.at
Web: www.raiffeisen-immobilien.at

(Ende)
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