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pts20070305026 in Leben

Vitamine: Unterscheidung Einsatz in Prophylaxe oder Therapie unerlässlich

Hoch dosiertes Vitamin E als Arzneimittel in der Rheumatherapie sicher


Großhesselohe (pts026/05.03.2007/13:30)

Wer als Arthrose-Patient auf die gezielte Behandlung mit hoch dosiertem Vitamin E als Arzneimittel setzt, ist sicher. Darauf machen Mediziner ausdrücklich aufmerksam, nachdem antioxidative Vitamine in einer jüngst veröffentlichen Studie von Wissenschaftlern der Universität Kopenhagen in die Kritik geraten sind. "Es steht zu befürchten, dass nicht klar zwischen prophylaktisch eingenommenen Vitamincocktails als Nahrungsergänzung und therapeutisch begründetem Einsatz von Vitamin E als zugelassenem Arzneimittel unterschieden wird", warnt Dr. Erwin Häringer, niedergelassener Arzt in München. "Patienten, die einen therapeutischen Nutzen haben, sollten sich nicht verunsichern lassen."

Vitamine sind lebensnotwendig. Das gilt für gesunde und kranke Menschen gleichermaßen. Allerdings mit einem wesentlichen Unterschied: Patienten mit bestimmten Krankheitsbildern benötigen häufig wesentlich höhere Tagesdosen als gesunde Menschen. Daher sind pauschalisierende Aussagen, die nicht zwischen dem gezielten, therapeutisch angeratenem Einsatz von Vitaminen als zugelassene Arzneimittel und unkontrollierter Einnahme von Vitaminpräparaten unterscheiden, problematisch.

Nicht umsonst hat beispielsweise Vitamin E bei rheumatologisch tätigen Ärzten einen festen Stellenwert. In einer kürzlich durchgeführten EMNID-Umfrage bewerteten drei Viertel der befragten Rheumatologen den Therapieerfolg mit Vitamin E positiv. Grundlage für das Verordnungsverhalten sind die mehrheitlich berichteten günstigen Behandlungs-Resultate bei entzündlichen Gelenkerkrankungen, die mit einem Vitamin-E-Mangel einher gehen können. Darüber hinaus hat sich das Potenzial von Vitamin E zur adjuvanten Behandlung rheumatischer Erkrankungen in einer Vielzahl kleinerer klinischer Studien gezeigt. Unter anderem gibt es Hinweise dafür, dass vor allem in Phasen entzündlicher Schübe kranke Gelenke offenbar verstärkt den Schutz vor den von einer überschießenden Immunantwort freigesetzten freien Sauerstoff-Radikale benötigen.

Ein weiterer klinisch relevanter Zusatznutzen von Vitamin E ist die Möglichkeit, Standardmedikamente wie nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) im Rahmen einer Kombinationsbehandlung niedriger zu dosieren. "Insbesondere Patienten, die nach Ein¬nahme des NSAR ausgeprägte gastrointestinale Komplikationen entwickeln, können von einer begleitenden Einnahme von Vitamin E deutlich profitieren", erklärt Dr. Erwin Häringer. Patienten, die verunsichert werden und ihre Therapie abbrechen, müssen demzufolge sogar mit schwerwiegenderen Nebenwirkungen infolge einer gegebenenfalls zu erhöhenden NSAR-Dosierung rechnen. "Ich rate Betroffenen, sich sorgfältig zu informieren. Vitamine in Form von zugelassenen Arzneimitteln haben einen therapeutischen Stellenwert und sollten nicht mit dubiosen Vitamin-Cocktails verwechselt werden."

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