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pte20000911039 in Leben

Virtuelle 3D-Mine soll Risiko im Bergbau vermindern

Geotechnische Problemvorhersage verbessert ie Produktivität


Sydney (pte039/11.09.2000/16:11)

Wissenschaftler der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (Csiro) http://www.csiro.au haben eine Internetanwendung entwickelt, die eine größere Sicherheit im Bergbau garantieren soll. Daten werden als 3D-Graphiken gesammelt und auf Webseiten dargestellt.

Der Vorteil des Systems sei, dass Bilder von seismischen Aktivitäten und Gasansammlungen in einer Mine aussagekräftiger und besser verständlich seien als lange Zahlenreihen, so der Csiro-Bergbauexperte Cliff Mallett. Bei einem Unfall könnten 3D-Graphiken dem Unfallkommando helfen, die Lage besser einzuschätzen und die Rettung zu planen.

Das System ermöglicht die Wiedergabe von geologischen, geophysikalischen und geotechnischen Daten, die sich Bergbauexperten zu Nutze machen können. So sei es zum Beispiel möglich, schlechte Bodenbedingungen, die zum Deckeneinsturz von unterirdischen Minen führen können, zu identifizieren. Diese Erkenntnisse tragen nicht nur zur Sicherheit von Bergbauarbeitern bei, sondern führen auch zu einer verbesserten Produktivität. In Australien gingen jährlich rund 600 Mio. australische Dollar (334 Mio. Dollar) durch unvorhergesehene geotechnische Probleme verloren, so Guy Le Blanc Smith, Csiro-Projektleiter.

Vorteil der virtuellen Mine sei die Anwendbarkeit von leicht erhältlichen Internetbrowser-Technologien wie HTML, VRML (virtual reality modelling language)und Java. Diese könnte man sich einfach vom Internet downloaden, so Le Blanc Smith. Die nächste Stufe der Entwicklung der virtuellen Mine soll den Faktor Zeit berücksichtigen. Dadurch soll eine 1:1 Risiko-Abschätzung ermöglicht werden. (Ende)
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