pte20090406032 in Business
Virales Handymarketing: Mehrwert für Nutzer entscheidend
Gegenleistungen wie Freiminuten oder Gratis-SMS erhöhen Erfolgschancen
St. Pölten (pte032/06.04.2009/15:15)
Botschaften über Marken, Produkte oder Kampagnen können sich über Mobiltelefone wie ein Virus verbreiten. Damit der Ansatz des sogenannten "Viralen Marketings" im Mobilfunkbereich funktioniert, müssen die verschickten Meldungen allerdings einen gewissen Mehrwert bieten, der bei den Nutzern die Bereitschaft steigen lässt, derartige Werbemitteilungen auf dem eigenen Handy zu akzeptieren. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts für Medienwirtschaft der Fachhochschule St. Pölten http://www.fhstp.ac.at hervor. Demnach sind über 53 Prozent bereit, Werbe-SMS oder -MMS auf ihrem Handy zu empfangen. Rund 65 Prozent würden die Nachricht auch an drei bis fünf Freunde oder Bekannte weiterleiten. "Sendet man also eine Werbebotschaft in Form einer SMS an 500 Personen, die dazu ihr Einverständnis gegeben haben, erreicht man im Idealfall bereits nach der fünften Weiterleitungsstufe zwischen 35.000 und 350.000 Menschen. Angesichts des minimalen Aufwands ist das ein riesiger Effekt", rechnet Studienleiter Helmut Kammerzelt im Gespräch mit pressetext vor.
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