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pte20070601018 in Leben

Viele Kyoto-Länder schlechter als die USA

Bush forciert eigene Strategie gegen Treibhausgase


Frankfurt am Main/Heiligendamm (pte018/01.06.2007/11:50)

Wenn die Vorzeichen stimmen, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Klimaziele auf dem G-8-Gipfel http://www.g-8.de nicht durchsetzen. Dazu zählen die Forderung nach Begrenzung der Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf zwei Grad Celsius, die Forderung nach Halbierung der Kohlendioxid-Emissionen bis 2050 und der Ausbau regenerativer Energien bis 2020 um 20 Prozent. Dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush wird in der öffentlichen Debatte die Rolle des Bremsers zugewiesen: "Der Klimawandel bietet eine gute Möglichkeit, den Antiamerikanismus grün zu streichen. Die Wahrheit ist kleinteiliger. Die Amerikaner haben die Bedrohungen durch den Klimawandel längst ins Auge gefasst. Und sie sind nicht tatenlos geblieben. Vor allem in der Energieeffizienz haben sie dank erheblicher Investitionen in Technologien gewaltige Fortschritte gemacht. Ein erstes Ergebnis der Bemühungen kann sich sehen lassen: 2006 sanken die Kohlendioxid-Emissionen um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Volkswirtschaft um mehr als drei Prozent wuchs. Zur gleichen Zeit sind die Kohlendioxid-Emissionen in allen wichtigen Unterzeichnerländern des Kyoto-Protokolls außer Deutschland gestiegen. In Großbritannien, das sich seit kurzem leuchtend grün gibt, stiegen die Emissionen um mehr als drei Prozent", kommentiert die FAZ.

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