pte20070313023 in Business
Versicherungen wachsen 2006 und 2007 nur mäßig
Prämien kompensieren hohe Leistungen bei Schaden und Leben
Wien (pte023/13.03.2007/12:24)
Die österreichische Versicherungswirtschaft hat sich im vergangenen Geschäftsjahr 2006 mit einem steigenden Wachstum von rund 1,9 Prozent auf 15,582 Mrd. Euro zwar positiv entwickelt, jedoch fällt der Trend weniger dynamisch aus als in den Jahren zuvor. Dies ist das Ergebnis der heute, Dienstag, vom Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVÖ) http://www.vvo.at präsentierten Jahresbilanz 2006. Den vermehrten Prämieneinnahmen stehen im direkten Vergleich hohe Leistungen im Schadens- wie auch Lebensbereich gegenüber. "Demzufolge war 2006 ein Jahr mit eher mäßigem Wachstum", so Herbert Fichta, VVÖ-Präsident, gegenüber pressetext. Die Bilanzveröffentlichung wurde außerdem genutzt, um teils heftige Kritik an der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) http://www.fma.gv.at anzubringen. So "solle man seitens der FMA nicht alles aus Jux und Dollerei verändern, sondern sich auf die Basis des über Jahrzehnte bestehenden Generationenvertrags stützen", sagt Konstantin Klien, Generaldirektor der Uniqa Versicherungen. So sähe man die Notwendigkeit der Aufsicht der FMA in der Absicherung und Unterstützung der Versicherungen und nicht in deren bürokratischen Mobilfunktion.
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