pte20081118043 in Business
Versicherer kaufen sich bei US-Bankenpaket ein
Selbst niederländischer Anbieter Aegon will sich US-Mitteln bedienen
Washington/Den Haag (pte043/18.11.2008/16:40)
Die Mittel aus dem 700 Mrd. Dollar schweren Bankenrettungspaket der US-Regierung sind begehrt. Während das Programm in seinem ursprünglichen Sinne angeschlagenen US-amerikanischen Banken zugedacht ist, bemüht sich nunmehr auch verstärkt die Lebensversicherungsbranche um ihren nicht vorgesehenen Anteil. Um diesen zu ergattern, greifen die Anbieter zu dreisten Mitteln: Verschiedene Versicherer kaufen kleine Banken und Sparkassen auf und hoffen, dadurch Anspruch auf eine staatliche Finanzhilfe erheben zu können. Selbst der niederländische Versicherer Aegon versucht auf diese Weise, an eine Kapitalspritze aus den USA zu kommen. Sich kurzerhand als Bank aufzustellen, scheint spätestens seit der Umformierung des Kreditkartenkonzerns American Express zur herkömmlichen Geschäftsbank modern. So will das Unternehmen eine Unterstützung von 3,5 Mrd. Dollar aus dem US-Bankenrettungspaket beantragen (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=081115011).
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