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pte20000511043 in Forschung

Verdächtiger: ILOVEYOU-Virus war ein Versehen (update)

Neue Entwicklung im LoveLetter-Fall


Manila (pte043/11.05.2000/16:54)

Einer der Hauptverdächtigen in der Causa LoveLetter-Virus hat heute, Donnerstag, erklärt, das zerstörerische E-Mail könnte versehentlich abgeschickt worden sein. Der 23-jährige Philippino Onel de Guzman (Bild) räumte in einer Pressekonferenz ein, er habe aus Frust über die Ablehung einer Diplomarbeit ein E-Mail-Zerstörungsprogramm entwickelt, das dem "ILOVEYOU"-Virus ähnlich sei. Er könne nicht ausschließen, dass es von ihm oder irgend jemandem aus Versehen abgeschickt worden sei.

Guzman gab allerdings nicht direkt zu, dass er das Virusprogramm selbst geschrieben hat. Sein Anwalt erklärte: "Er ist sich nicht sicher, dass die Tat, die ihm zugeschrieben wird, von ihm begangen wurde." De Guzman ist einer von zwei Studenten der Computerhochschule AMA, die im Brennpunkt der Suche nach den Urhebern des Virus stehen. Pte berichtete http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=000510018

Der Student am AMA-Computercollege in Manila hatte zuvor eine Abschlussarbeit eingereicht, in der er sich mit dem Diebstahl von Passwörtern aus dem Internet befasste. Seine Betreuer hatten die Arbeit aber abgelehnt, weil sie den Inhalt für illegal hielten. Laut jüngsten Meldungen soll Guzman inzwischen den Behörden seine Kooperation angeboten haben. Das NBI (National Bureau of Investigation) in Manila überprüft derzeit zehn Studenten der Hochschule. Der ursprünglich festgenommene Bankangestellte Reomel Ramones ist aus Mangel an Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt worden, darf jedoch das Land nicht verlassen. (n-tv/iworld) (Ende)
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