pte20090911015 in Business
User-Inhalte fressen Arbeitszeit von Journalisten
Sichtung und Bearbeitung lenkt von eigentlichen Aufgaben ab
Cardiff (pte015/11.09.2009/10:45)
Selbst erstellte Inhalte, die Nutzer von Nachrichtenseiten im Internet an die zuständigen Redaktionen übermitteln, werden von den dort tätigen Journalisten oft als Ablenkung von ihren eigentlichen Aufgaben wahrgenommen. Die zunehmende Menge an User-generated Content, die Tag für Tag auf die News-Redaktionen niederprasselt, muss von den Journalisten gesichtet, aussortiert und womöglich noch für die weitere Veröffentlichung aufbereitet werden. All diese Tätigkeiten kosten wertvolle Zeit, die sie eigentlich für andere Aufgaben aufwenden sollten, denen ihrer eigenen Einschätzung nach wesentlich mehr Bedeutung in ihrem Job zukommt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung britischer Wissenschaftler, die aktuell auf der "Future of Journalism"-Konferenz an der Cardiff University http://www.cardiff.ac.uk vorgestellt worden ist.
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