business

AUSSENDER



ITTI: Informationstransfer für neue Technologien und Innovationen

Ansprechpartner: Georg Panovsky
Tel.: 01 - 4061522 - 46
E-Mail: panovsky@pressetext.at

FRüHERE MELDUNGEN

pts19991209010 in Business

Usability-Engineering verbessert Markterfolg

ITF-Projekt fördert Beratung für KMUs


Wien (pte) (pts010/09.12.1999/11:00)

Mit einem vom Innovations- und Technologiefonds (ITF) geförderten Projekt können Klein- und Mittelbetriebe künftig die Usability, also die Benutzerfreundlichkeit, ihrer Multimedia-Produkte entscheidend verbessern. Das Projekt heißt AMUSE, steht für Austrian Multimedia USability Evolution und wird vom Center for Usability Research & Engineering (CURE) http://www.cure-vienna.org und multimedia business austria http://www.mba.at durchgeführt.

Mit AMUSE startet der Informatiker und CURE-Chef ao. Univ.-Prof. Manfred Tscheligi einen Know-How-Transfer. "Wir bieten ein Package, mit dem wir österreichische Multimediaunternehmen bei der Entwicklung ihrer Produkte unterstützen." Da AMUSE durch den ITF gefördert wird, ist das Package für die Unternehmen billiger als üblich und wird zudem unbürokratisch abgewickelt: "Die Unternehmen müssen keine eigenen Anträge an den ITF stellen", sagt Tscheligi, "und es muss sich nicht einmal um ein förderungswürdiges Produkt handeln, das mit Hilfe des Usability-Engineering entwickelt wird. CURE kümmert sich um die komplette Abwicklung des Paketes."

Usability entscheidet zunehmend über den Erfolg von Produkten. "Wenn ich Produkte habe, die besser benutzbar sind als andere, bin ich erfolgreicher auf dem Markt" sagt Tscheligi. Gerade für Produkte wie Lern-CDs oder Bereiche des E-Commerce ist Usability entscheidend: "Viele Probleme bei E-Commerce-Anwendungen entstehen dadurch, dass die Benutzer mangelndes Vertrauen haben und die Benutzeroberfläche nichts dazu tut, dieses Vertrauen zu gewinnen", betont der CURE-Leiter. Bei Lern-CDs wiederum gehe die didaktische Seite verloren, wenn der Benutzer mit dem Interface nicht zurecht komme.

Beim Usability-Engineering werden Multimedia-Produkte einerseits mittels so genannter Expertenreviews begutachtet und Verbesserungsvorschläge erstellt. Andererseits werden ausgewählte Benutzer mit dem jeweiligen System konfrontiert sowie die Zufriedenheit und Probleme bei der Benutzung erhoben.

Usability-Engineering arbeitet fachübergreifend und berücksichtigt Erkenntnisse der verschiedensten Disziplinen. Neben technischen Erkenntnissen fließen auch linguistische, soziologische oder psychologische Aspekte in die Beurteilung ein. Tscheligi: "Usability-Engineering arbeitet interdisziplinär. Es werden auch die Prinzipien der Informationsverarbeitung berücksichtigt. D.h. wie versteht der Anwender eine Information, wie werden Informationen wahrgenommen und was wird wahrgenommen und was nicht."

Manchmal liegen Lösungsmöglichkeiten nahe, werden aber von den Multimedia-Produzenten nicht bedacht. So fehlte etwa bei der Hälfte der zum EuroPrix 99 http://www.pte.at/show.pl.cgi?pta=991124022 eingereichten CDs schlicht und einfach die Möglichkeit, aus dem Programm aussteigen zu können.

Für die Zukunft plant Tscheligi die Einführung eines Qualitätsgütesiegels für Usability. Das Gütesiegel solle einen zusätzlichen Nutzen für die Unternehmen bringen und Konsumenten signalisieren: Dieses Produkt ist benutzerfreundlich.

Weitere pte-Meldungen:
http://www.pte.at/show.pl.cgi?pta=991206029
http://www.pte.at/show.pl.cgi?pta=991023017

Das Unternehmen:
CURE Center for Usability Research & Engineering
Hauffgasse 3 - 5, 1110 Wien
Tel.: 01 / 7435451
E-Mail: cure@cure-vienna.org
Ansprechpartnerin: Martina Schratt (Ende)
Aussender: ITTI: Informationstransfer für neue Technologien und Innovationen
Ansprechpartner: Georg Panovsky
Tel.: 01 - 4061522 - 46
E-Mail: panovsky@pressetext.at
Website: www.fff.co.at/
|
Top