pte20030220045 in Business
USA: Klage wegen IPO-Betrugs stattgegeben
Investoren sind leeren Internet-Bubble-Versprechungen aufgesessen
New York (pte045/20.02.2003/17:07)
Das Bundesgericht in New York hat einer möglicherweise beispielgebenden Klage statt gegeben, berichten US-Medien heute, Donnerstag. Tausende Investoren können nun gegen Banken, andere Emittenten und tausende Einzelpersonen gerichtlich vorgehen, weil sie im Zuge der Internet-Blase von leeren Versprechungen getäuscht wurden. Richterin Shira A. Scheindlin, bekannt für pikante Fälle, begründete ihre Entscheidung damit, dass die Kläger "ein kohärentes Schema präsentiert haben, welches zeigt wie die Angeklagten bei diversen IPOs Investoren und Öffentlichkeit betrogen haben". Zu diesen Praktiken zählten unter anderem Falschinformation, geheime Abfindungszahlungen und Bestechung von Analysten, um die neuen Aktien künstlich zu pushen.
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