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pte20191120026 Unternehmen/Wirtschaft, Politik/Recht

US-Wirtschaftssanktionen stärken Frauenrechte

Wirtschaftliche Strafmaßnahmen der USA ermöglichen stärkere soziale und politische Teilhabe


Gefesselte Frau: Wirtschaftssanktionen helfen (Foto: pixabay.com, Engin_Akyurt)
Gefesselte Frau: Wirtschaftssanktionen helfen (Foto: pixabay.com, Engin_Akyurt)

Trier/Hamburg/München (pte026/20.11.2019/12:30) - Wirtschaftssanktionen können Frauenrechte stärken. Denn Frauen haben in einer solchen Situation laut einer Studie der Universitäten Hamburg http://uni-hamburg.de , Trier http://www.uni-trier.de und des ifo Instituts München bessere Chancen am Arbeitsmarkt und können stärker am sozialen und politischen Leben teilhaben. Denn die männliche Bevölkerung ist demnach durch Sanktionen, Kriege oder Repression geschwächt.

30 Länder für 30 Jahre untersucht

Die Trierer Wissenschaftler haben in ihrer volkswirtschaftlichen Studie den Zusammenhang zwischen US-Wirtschaftssanktionen und der menschenrechtlichen Situation in den betroffenen Ländern untersucht. Zwischen 1981 und 2011 waren mehr als 30 Länder betroffen. Die Sanktionen reichen von Waffenembargos bis zum kompletten Abbruch von Handelsbeziehungen.

Für eine andere Dimension von Menschenrechten konnten die Autoren in ihrer Studie dagegen einen negativen Effekt belegen, nämlich politische Partizipationsrechte. Hierzu zählen die Wissenschaftler beispielsweise die Versammlungs- und Redefreiheit sowie das Recht, an freien Wahlen teilzunehmen. Keine Auswirkungen von Wirtschaftssanktionen konnten auf die "grundlegenden Menschenrechte" wie körperliche Unversehrtheit und auf ökonomische Rechte wie dem Recht auf Eigentum nachgewiesen werden.

(Ende)
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