pte20080901030 in Leben
US-Unirektoren für Alkoholverkauf ab 18
Experte: "Komasaufen würde trotzdem nicht aufhören"
Hamm/Washington (pte030/01.09.2008/13:55)
In den USA ist wieder einmal die Diskussion darüber entbrannt, ob es sinnvoll ist, dass erst mit 21 legal Alkohol gekauft werden darf. Doch geht die Debatte dieses Mal nicht von der Alkoholindustrie oder Gesundheitsorganisationen aus, sondern von den Hochschulrektoren. Mehr als 100 College-Präsidenten habe eine Petition unterschrieben, die dafür eintritt, das Verkaufsalter für Alkohol um drei Jahre zu senken. "Unsere Erfahrungen an den Universitäten zeigen, dass 21 keinerlei Wirkung zeigt", heißt es in dieser Erklärung. Vielmehr würde dieses hohe Alter dazu führen, dass es vermehrt zu 'gefährlichen illegalen Saufgelagen' auf den Hochschulgeländen kommen würde. "Dieses sogenannte Binge-Drinking ist ein weltweites Phänomen, das nichts mit dem Mindestverkaufsalter zu tun hat", sagt Raphael Gaßmann, stellvertretender Geschäftsführer bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) http://www.dhs.de , im pressetext-Gespräch.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
