pte20081001001 in Business
US-Kreditkrise lähmt Start-up-Finanzierungen
Börsengänge abgesagt - Biotech- und Computerbranche betroffen
San Francisco/Wien (pte001/01.10.2008/06:00)
Die aktuellen Verwerfungen auf den internationalen Finanzparketten haben dazu geführt, dass Firmengründer von US-Start-ups vergeblich auf potenzielle Investoren warten. Indem die US-Regierung zusätzlich in dieser schwierigen Wirtschaftslage Forschungsgelder kürzt und somit die Weiterentwicklung von Ideen hemmt, wird vor allem das kalifornische Silicon Valley mit voller Wucht getroffen. Wie der Spiegel berichtet, fürchtet angesichts der Auswirkungen der Finanzkrise nun die US-Start-up-Szene um ihre Existenz. Vor allem die Computer-, Biotech- und junge Softwarebranche gerät somit zusehends in Schieflage. Dass die aktuelle Situation dramatisch ist, zeigt sich unter anderem darin, dass allein im zweiten Quartal 2008 kein Start-up mangels finanzieller Möglichkeiten durch Investoren an die Börse gehen konnte. Dies sei laut dem amerikanischen Venture-Capital-Verband zum letzten Mal 1978 der Fall gewesen.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
