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pte20200327001 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

US-Bosse spielen Musik ohne Erlaubnis

Hintergrundbeschallung an öffentlichem Ort braucht Lizenz - Viele wissen darüber nicht Bescheid


Business-Event: oft Musik ohne Erlaubnis (Foto: unsplash.com, Teemu Paananen)
Business-Event: oft Musik ohne Erlaubnis (Foto: unsplash.com, Teemu Paananen)

El Segundo (pte001/27.03.2020/06:00) - Mehr als die Hälfte der Führungskräfte von US-Unternehmen spielen an ihren Standorten ohne Erlaubnis lizenzierte Musik und riskieren damit Strafen von bis zu 150.000 Dollar (etwa 137.000 Euro). Viele sind sich nicht im Klaren, dass öffentliche Veranstaltungen eine Lizenz für die Aufführung von Musik brauchen, wie eine Studie des US-Streaminganbieters Cloud Cover Music http://cloudcovermusic.com zeigt.

Lizenz erforderlich

"Das Spielen von Musik an einem Ort, wo viele Menschen sie hören können, zählt als öffentliche Aufführung. Dazu zählt auch Musik in einem Geschäft oder einem Unternehmen. Grundsätzlich ist eine Lizenz dafür erforderlich", heißt es in dem Bericht von Cloud Cover Music. Vor allem Unternehmen, die direkten Kontakt mit Kunden haben, sind davon betroffen.

Cloud Cover Music hat für die Studie 991 US-Unternehmer befragt. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) spielen Musik auf ihrem Firmengelände. Ein Großteil (86 Prozent) der Konzerne mit direktem Kundenkontakt setzt auf Hintergrundmusik. Jedoch haben 69 Prozent aller befragten Firmenchefs keine Lizenz dafür, 68 Prozent meinen, niemand hätte ihnen je gesagt, dass sie eine brauchen.

Strafen unterschätzt

Laut Cloud Cover Music unterschätzen viele Unternehmer die Kosten für das Spielen von Musik. Durchschnittlich rechneten die Befragten bei Urheberrechtsverletzungen mit einer Strafe von 1.147 Dollar. Tatsächlich reichen sie aber von 200 bis zu 150.000 Dollar. Die Firmenchefs würden auch höchstens 31 Dollar pro Monat für die Lizenz ausgeben. Es gibt eigene Organisationen, die für die Aufführungslizenzen von Musikern verantwortlich sind. Unternehmer müssen sich an diese wenden, um eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung zu vermeiden. In Deutschland ist hierfür beispielsweise die GEMA http://gema.de verantwortlich.

(Ende)
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Ansprechpartner: Georg Haas
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