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pte20211021011 Medien/Kommunikation, Forschung/Entwicklung

Urologen-App gegen riskante Pillen-Cocktails

"Wittener Harntrakt-Rechner" für Ärzte soll Nebenwirkungen nach Möglichkeit verhindern


"Wittener Harntrakt-Rechner": App als Tool für Urologen (Foto: uni-wh.de)

Witten/Herdecke (pte011/21.10.2021/10:30) - Eine Handy-App, mit der Urologen schnell nachschlagen können, ob und welche Nebenwirkungen von Medikamenten auf den Harntrakt ausgehen, haben Mediziner des Ev. Krankenhauses Witten http://evk-witten.de zusammen mit Forschern der Universität Witten/Herdecke http://uni-wh.de entwickelt. Der "Wittener Harntrakt-Rechner" ist unter http://harntrakt.de abrufbar.

Potenzielle Risiken vermeiden

Laut den Entwicklern soll die Anwendung Nebenwirkungen einer "Multimedikation", bei der Ältere fünf, zehn oder 15 Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, was zu einem gefährlichen Cocktail führen kann, reduzieren. So hat das Team medizinische Datenbanken durchsucht und die dort genannten Nebenwirkungen mit den aktuellsten Forschungsarbeiten abgeglichen.

"Heraus kam eine Liste von 257 Medikamenten, die hier ein potenzielles Risiko darstellen. Die haben wir 33 Experten vorgelegt und sie bewerten lassen, ob sie eine solche Nebenwirkung schon selten, manchmal oder häufig erlebt haben", so Andreas Wiedemann, Chefarzt der Urologie am Ev. Krankenhaus Witten. Es seien zwei Listen mit Punktwerten (scores) entstanden, die jeder urologisch tätige Arzt nutzen kann.

Handelsnamen und Wirkstoffe

In der App können Ärzte sowohl verschiedene Handelsnamen als auch Wirkstoffe nachschlagen und sich deren Nebenwirkungen mit dem "Theorie-" und dem "Praxis-Punktwert" anzeigen lassen. Oder sie können die Nebenwirkungen eingeben und die App zeigt dann mögliche "Übeltäter" an. "Erstmals wird es damit möglich, bei der Neuverordnung eines Medikaments einzuschätzen, ob es bei den jeweils bekannten Risiken und Vorerkrankungen der Patienten zu Nebenwirkungen im Harntrakt kommen kann", heißt es.

Auch lässt sich mit der App den Entwicklern nach ein bestehender Medikationsplan durchsehen und abklären, ob eine Störung im Harntrakt medikamentös (mit-) verursacht ist. "Wir glauben, mit dem Wittener Harntrakt-Rechner ein praxistaugliches Instrument geschaffen zu haben, weil es schnell und zuverlässig speziell für den Harntrakt Auskunft gibt", sagt Wiedemann.

(Ende)
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