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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980222003 in Business

Unternehmen stricken ihre Homepages selbst

Nur acht Prozent werden von Agenturen oder Providern betreut


Frankfurt (pte) (pte003/22.02.1998/13:19)

Erschreckendes Ergebnis einer neuen Internet-Studie an der Universität Frankfurt. Nur 8 Prozent der Unternehmen delegieren die Gestaltung ihres WWW-Auftrittes an professionelle Fremdunternehmen (Agenturen, Provider). Über 90 Prozent geben an, den Internet-Auftritt im eigenen Haus realisiert zu haben. Dabei ist es nur selten die EDV-Abteilung, die diese Aufgaben übernimmt (15 %). Weitaus häufiger wird die Realisierung direkt von der Geschäftsführung (über 40 %), einer Fachabteilung (20%) oder sonstigen Mitarbeitern übernommen, was die Forscher durch den Einsatz von einfach bedienbaren Werkzeugen (Software, Hardware) zur Wartung und Administration von WWW-Seiten erklären.

Bei der Untersuchung wurde auch nach dem Einsatz verschiedener Technologien gefragt. Dabei zeigte sich, daß fast 40 Prozent der Auftritte sich auf reine HTML-Programmierung beschränken. Die weitere Liste der zusätzlich eingesetzten Technologien wird von animierten Graphiken, CGI und Java-Script angeführt. An Nachteilen und Problemen, die das Internet mit sich gebracht hat, wurden vor allem "Organisationsbezogene Probleme", "Zielgruppen-Probleme", "Kapazitätsprobleme", "Knowhow-Probleme", "Provider-Probleme" und "Technische Schwierigkeiten" genannt. So scheint es in vielen Unternehmen Abstimmungsprobleme innerhalb der einzelnen Abteilungen zu geben, wenn es um die Informationslieferung bzw. die Aktualisierung des WWW-Auftrittes geht.

Andererseits lassen die Untersuchungsergebnisse aber darauf schließen, daß der Internet-Auftritt für die befragten Unternehmen insgesamt Wettbewerbsvorteile mit sich gebracht hat. Als "Nutzeffekt" für die Anbieter wurde am häufigsten die Image-Verbesserung genannt. Über zwei Drittel der Befragten gaben dies als Vorteil an. Dahinter folgen Verbesserter Kundenservice (52,1 %), Schnelleres und flexibleres Reagieren auf Kundenwünsche (39,7 %), Höhere Kundenzufriedenheit (36,2 %) und Stärkere Kundenbindung (34,2 %).

Daneben werden aber auch weitere Nutzeffekte genannt, die als generelle marktorientierte Wirkungen interpretiert werden können, z.B. Neue Geschäftspartner gewonnen (50,3 %), Differenzierung im Wettbewerb (43,1 %), Neue Märkte erschlossen (38,4 %) und Marktvorteile erreicht (34,4 %). Auch für den Faktor Internet als Informationsquelle konnte eine Vielzahl positiver Wirkungen ermittelt werden. Mit Abstand am häufigsten wurde die Einsparung von Arbeitszeit (58,5 %) genannt, außerdem Datenübertragung ohne Papier (42 %), Vereinfachung von Abläufen (32 %), Erhöhung der Flexibilität (29,5 %), Verkürzung von Warte- und Durchlaufzeiten (21,1 %) sowie Erhöhung der Reaktionsfähigkeit (20 %).

Für die Studie "Betriebliche Internet-Nutzung in der Bundesrepublik Deutschland" wurden 500 Unternehmen in der BRD befragt. http://viadrina.euv-frankfurt-o.de/wi-www/aktuelles.html (Ende)
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