pte19970826001 in Business
Unterhaltungselektronik-Branche wenig optimistisch
"Käufer werden zu Schnäppchen-Jägern erzogen"
Berlin (pte001/26.08.1997/14:37)
Wenig Optimismus zeigt die Unterhaltungselektronik-Branche im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA 97): Einer Umfrage der deutschen Zeitschrift "video" zufolge rechnet jeder vierte der rund 50 befragten Manager führender Unterhaltungselektronik-Hersteller damit, daß sich die wirtschaftliche Lage der Hersteller verschlechtern wird. Eine klare Mehrheit (56,3 %) wäre schon zufrieden, wenn sich die Situation der Branche auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren würde. 77,1 % sind der Ansicht, daß namhafte UE-Hersteller in den kommenden Jahren in Konkurs gehen werden.Neben eigenen Versäumnissen bei der Weiterentwicklung bestehender Technologien und der mangelnden Profilierung der UE-Produkte als Markenartikel geben zwei Drittel der Manager auf der Hersteller-Seite dem Handel die Schuld an der wirtschaftlichen Situation. Durch das ständige Preis-Dumping seien die Käufer zu "Schnäppchen-Jägern" erzogen worden.
Trotzdem wird ein Aufwind bei einigen Marktsegmenten erwartet: Laut der "video"-Umfrage verspricht sich die Branche am meisten von DVD (Digital Video Disc). Von dieser neuen Technologie werden, so die Einschätzung von 83 % der Entscheider, die stärksten Impulse ausgehen. Surround-Sound-Systeme und Gerätekonfigurationen zur Nutzung von Online-Diensten zählen ebenfalls zu den Hoffnungsträgern der UE-Branche: Rund 40 % der Befragten erwarten für den Consumer-Markt aus diesen Bereichen deutliche Nachfrage-Impulse. Infos: Frank Plümer, PubliKom Kommunikationsberatung Tel.: ++49/40/399 27 20. (Ende)
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