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UNIQA Versicherungen AG

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pts19991118037 in Business

UNIQA mit deutlichem Wachstum im In- und Ausland

UNIQA Group Austria in den ersten neun Monaten 1999


Wien (pts037/18.11.1999/17:39)

Die inländischen Unternehmen der UNIQA Group Austria erzielten in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres aus dem direkten Geschäft ein deutliches Prämienplus von 8,0%. Damit erreichte die Gruppe bestehend aus der UNIQA Personenversicherung, der UNIQA Sachversicherung, der Raiffeisen-Versicherung, der Salzburger Landes-Versicherung und der Collegialität Versicherung ein abgegrenztes Prämienvolumen von ATS 21.671,8 Mio. Im gleichen Zeitraum stiegen die ausbezahlten Leistungen um 8,5% auf ATS 14.803,7 Mio.

Zwtl.: Inländisches Geschäft nach Sparten

· Krankenversicherung
Die abgegrenzte Prämie aus der Krankenversicherung stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,6% auf ATS 5.839,1 Mio. Die Entwicklung der ausbezahlten Versicherungsleistungen zeigt einen Rückgang von 2,6% auf ATS 4.590,5 Mio.

· Lebensversicherung
Mit einer Prämiensteigerung von 22,2% ist die Lebensversicherung erwartungsgemäß "die" Wachstumssparte. Insgesamt erreichte die abgegrenzte Prämie in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ATS 9.239,5 Mio. Die Prämien aus den - in diesem Wert inkludierten - Einmalerlägen haben sich mit einer Steigerung von 87,7% beinahe verdoppelt. Auch bereinigt um die Einmalerläge ergibt sich in der Lebensversicherung mit 12,7% ein überaus erfreuliches Wachstum. Wie in der Vergangenheit kommen die stärksten Impulse in der Lebensversicherung von der Raiffeisen-Versicherung, dem Bankenversicherer innerhalb der UNIQA Group Austria.
Die weiterhin auf hohem Niveau liegenden ausbezahlten Leistungen stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 17,8%.

· Sach- und Unfallversicherung
In der Sach- und Unfallversicherung lagen die abgegrenzten Prämien mit ATS 6.593,2 Mio. um 1,7% unter dem Vorjahreswert. Das beruht weiterhin auf dem Rückgang des Prämienniveaus in den Kfz-Sparten. Die Prämien in diesem Bereich gingen um 4,3% zurück. Das konnte durch die Zuwächse in den anderen Sachversicherungssparten (+0,5%) nicht kompensiert werden. Trotz des verschärften Wettbewerbs ist es gelungen den Vertragsbestand in den Kfz-Versicherungen um 5,3% auszubauen. Die ausbezahlten Leistungen in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen gegenüber dem Vorjahr um 9,9% auf ATS 4.269,8 Mio.

Zwtl.: Inländisches Geschäft nach Unternehmen

· UNIQA Versicherungen AG
Die UNIQA Versicherungen AG ist die umfirmierte - mit der BARC Versicherungs-Holding AG verschmolzene - ehemalige Versicherungsanstalt der österreichischen Bundesländer, Versicherungsaktiengesellschaft. Innerhalb der neuformierten UNIQA Group Austria übernimmt sie die Rolle der Konzernobergesellschaft. Sie betreibt das Rückversicherungsgeschäft und notiert als einzige Konzerngesellschaft an der Börse. Die UNIQA Versicherungen AG hält an der UNIQA Sachversicherung, der Raiffeisen-Versicherung, der Salzburger Landes-Versicherung sowie der Collegialität-Versicherung jeweils 100% und an der UNIQA Personenversicherung 63,4%.

Mit der Notiz der UNIQA Stammaktie wurde das bisherige Nebeneinander von drei verschiedenen Wertpapierkategorien (Stammaktien, Vorzugsaktien und Partizipationsscheine) der Bundesländer weitestgehend durch die einheitliche Kategorie der Stammaktie ersetzt. Die verbleibenden nicht umgetauschten Partizipationsscheine werden weiterhin an der Wiener Börse notieren. Für das Jahr 2000 ist die Ausweitung der Börsenotierung auf das gesamte Grundkapital des Unternehmens vorgesehen.

· UNIQA Personenversicherung
In der UNIQA Personenversicherung wurden im Zuge der Umsetzung der Konzernstruktur der UNIQA Group Austria die Leben-, Kranken- und Unfallversicherungen der Bundesländer-Versicherung, der Austria-Collegialität, der Austria Lebensversicherung und der Austria Schaden- und Unfallversicherung gebündelt. Aus diesem Grund ist die Vergleichbarkeit mit Vorjahresdaten nicht gegeben.
Die abgegrenzten Prämien der Gesellschaft erreichten kumuliert für die ersten neun Monate des laufenden Jahres ATS 9.581,0 Mio. Davon entfallen 60,9% auf die Krankenversicherung, 31,7% auf die Lebensversicherung und 7,4% auf die Unfallversicherung. Die ausbezahlten Leistungen betrugen in den ersten drei Quartalen ATS 8.593,0 Mio.

· UNIQA Sachversicherung
In der UNIQA Sachversicherung wurden im Zuge der Umsetzung der Konzernstruktur der UNIQA Group Austria die Sachversicherungssparten der Bundesländer-Versicherung sowie der Austria Schaden- und Unfallversicherung zusammengefasst. Aus diesem Grund ist die Vergleichbarkeit mit Vorjahresdaten nicht gegeben.
Die abgegrenzten Prämien aus den ersten neun Monaten des laufenden Jahres belaufen sich auf ATS 4.867,8 Mio, die ausbezahlten Leistungen auf ATS 3.500,0 Mio. Der Anteil der Kfz-Sparten am Prämienvolumen liegt bei 52,8%.

· Raiffeisen-Versicherung
Die Raiffeisen-Versicherung nimmt innerhalb der UNIQA Group Austria eine besondere Stellung ein. Sie stellt den Kunden der Raiffeisenbanken exklusiv ihre Produkte zur Verfügung. Dazu nutzt sie die rund 2.500 Bankstellen der Raiffeisen-Geldorganisation als flächendeckendes Vertriebsnetz, in denen hochqualifizierte Bankfachleute für die Kundenbetreuung zur Verfügung stehen. Der Marktführer (1998) unter Österreichs Lebensversicherern konnte von Jänner bis September 1999 die abgegrenzte Prämie um mehr als ein Drittel auf ATS 6.411,1 Mio steigern. Gleichzeitig wuchsen die ausbezahlten Leistungen um 11,8% auf ATS 2.423,1 Mio. Ab dem Frühjahr 2000 wird die bis dato als Lebens- und Unfallversicherer tätige Raiffeisen-Versicherung als Allspartenversicherer auftreten. In diesem Zusammenhang wird auch eine Stärkung der Eigenmittel um ATS 150 Mio. erfolgen.

· Salzburger Landes-Versicherung
Die Salzburger Landes-Versicherung ist ein klassischer regionaler Anbieter, der seine Produkte primär im Salzburger Raum und in den angrenzenden Gebieten in Oberösterreich und Bayern anbietet. In den ersten drei Quartalen erzielte die Gesellschaft abgegrenzte Prämien von ATS 784,6 Mio. (+2,5%) und verzeichnete ausbezahlte Leistungen von ATS 453,8 Mio. (+30,1%).

· Collegialität Versicherung
Die Collegialität Versicherung ist auf den Direktvertrieb von Versicherungsprodukten der
Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung spezialisiert und agiert unter dem Markennamen "Collegialität direct". In den ersten drei Vierteln des Geschäftsjahres 1999 weist sie abgegrenzte Prämien von ATS 27,3 Mio. (+34,5%) und ausbezahlte Leistungen von ATS 1,7 Mio. aus. Als Direktversicherer bereitet die Collegialität auch ein auf das Medium Internet zugeschnittenes Produktangebot vor.

Zwtl.: Ausländische Unternehmen der UNIQA Group Austria

· UNIQA International Versicherungs-Holding
Am 18. 10. 1999 wurde in Umsetzung des UNIQA Konzeptes die UNIQA International Versicherungs-Holding GmbH als 100% Tochter der UNIQA Versicherungen AG konstituiert.

In dieser Holding werden alle ausländischen Versicherungstöchter und Beteiligungen an ausländischen Versicherungsgesellschaften zusammengeführt. Sie dient als strategische Steuereinheit aller Versicherungsaktivitäten, welche von der Marktbeobachtung in den definierten Zielmärkten über die Steuerung der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bis hin zur Koordination von Niederlassungen und Aktivitäten des Dienstleistungsverkehrs reicht. Die ersten drei Quartale verliefen für fast alle Auslandstöchter der Gruppe sehr zufriedenstellend, wobei besonders die CRP und die Austria Mailand ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen.

Die Austria Osiguranje, Zagreb, hat im September 1999 das Versicherungsgeschäft aufgenommen.

In der slowenischen Hauptstadt Laibach wurde im Herbst eine Repräsentanz gegründet.

· EBRD investiert in kroatische UNIQA Tochter
Noch 1999 wird sich die EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) an der UNIQA Tochter in Kroatien, der Austria Osiguranje, mit 20% (Kuna 8 Mio.) beteiligen. Der Einstieg basiert auf einem 1998 zwischen der EBRD und der UNIQA (damals noch BARC) geschlossenen "multi-project facility agreement", das die Grundlage für Investitionen der EBRD in Versicherungsprojekte der UNIQA Group Austria in Zentral- und Osteuropa bildet. Bereits im Mai 1999 ist die EBRD bei der UNIQA Tochter CRP in Prag mit einem Anteil von 16,67% eingestiegen.

· Interesse am polnischen Markt bleibt bestehen
Die ersten Verhandlungen zur Beteiligung an einer polnischen Versicherungsgesellschaft haben bisher kein Ergebnisse erbracht. Die Möglichkeiten für einen Einstieg in den polnischen Markt werden weiterhin intensiv geprüft und betrieben.

Zwtl.: UNIQA trennt sich von Beteiligung an der Universale-Bau AG

Die UNIQA Group Austria hat das Angebot der Creditanstalt AG, Stammaktien der Universale-Bau AG zu einem Kaufpreis von EURO 42,- zurückzukaufen angenommen und ihr Aktienpaket um insgesamt EURO 5.880.168,-, das sind ATS 80,9 Mio. verkauft.

Zwtl.: Internationaler Architektenwettbewerb gestartet

Die UNIQA hat zur Gestaltung und Verwertung der Liegenschaft Ferdinandstraße/Aspernbrückengasse/Untere Donaustraße in Wien einen internationalen Architektenwettbewerb initiiert. Die Ausschreibung zum Planungswettbewerb erging an neun renommierte internationale Architekten. Sie sollen Garant für ein zukunftsorientiertes Gebäude sein, das den städtebaulichen Besonderheiten des Areals am "Eingang" zum 2. Bezirk gerecht wird. (Ende)
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Website: www.uniqagroup.com/
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