pts20000307008 in Business
UNIQA errichtet neue Konzernzentrale
Wettbewerb brachte Lösungen für ein zukunftsorientiertes Gebäude
Wien (pts008/07.03.2000/09:51)
Die UNIQA Versicherungen AG ( http://www.uniqa.at ) plant am Standort Aspernbrückengasse/Untere Donaustraße die Errichtung eines neuen Bürogebäudes. Zur Bewältigung dieser Aufgabe wurde ein geladener Wettbewerb ausgeschrieben. Acht renommierte Architekten aus Europa nahmen daran teil.Aufgrund der Lage nahe der Wiener Ringstraße und der städtebaulich wichtigen Sichtbezeichnung Franz-Josefs-Kai und Vordere Zollamtstraße ist eine sensible Einbindung in die bestehende Struktur wesentlich. Durch den Neubau ergibt sich auch die Möglichkeit eine attraktive Anbindung der Wiener Innenstadt an den historisch bedeutenden Bereich der Praterstraße wieder zu erlangen.
In der Planung des Neubaus musste ein Raum für kulturelle Veranstaltungen enthalten sein. Events sollen auch nach Geschäftsschluss den Standort zu einem lebendigen Ort im Herzen Wiens machen.
Weitere Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer war, dass das neue Gebäude jedenfalls die zukunftsorientierte Grundhaltung des Bauherren ausdrücken soll und neben der formalen Ausbildung auch sämtliche technische Einrichtungen zu enthalten hat, um heutigen und zukünftigen Anforderungen an Ökologie und Ökonomie gerecht zu werden.
Teilnehmer am Wettbewerb:
Ernst Beneder und Anja Fischer, Wien
Dietmar Feichtinger, Paris
Nicholas Grimshaw, London
Wilhelm Holzbauer, Wien
Heinz Neumann, Wien
Gustav Peichl, Wien
Paolo Piva, Wien
Helmut Richter, Wien
Die Jury:
Arch. Dipl.-Ing. Ferdinand Stracke (Vorsitzender)
Arch. Dipl.-Ing. Ernst Hoffmann (Vorsitzender Stellvertreter)
Arch. Mag. Hans Hollein
Arch. Prof. Josef Paul Kleinhues
Bezirksvorsteher Gerhard Kubik
Planungsdirektor Prof. Dipl.-Ing. Dr. Arnold Klotz
Senatsrat Dipl.-Ing Klaus Vatter
Gen.-Dir. Herbert Schimetschek
Vorstandsdirektor Dr.Gottfried Wanitschek
Komm.-Rat Günther Sallaberger
Das Bauvolumen:
Rd. 30.000 m2 (vorbehaltlich Behördengenehmigung)
Zwtl.: Ergebnis der ersten Juryrunde
Die Wettbewerbsprojekte wurden vorige Woche durch die Jury begutachtet und beurteilt. Zwischen den beiden Erstplatzierten - Dietmar Feichtinger und Heinz Neumann - liegt nur ein ganz geringer Punkteunterschied:
- Das Projekt von Architekt Dietmar Feichtinger greift die bestehenden Baufluchten auf und setzt sie fort. Eine einheitliche Fassade führt die einzelnen Bauabschnitte zueinander. Je nach Lichteinfall erzeugt das leicht reflektierende Glas unterschiedliche Spiegelungen und Facetten. Markantester Punkt ist der "Turm" im Südwesten, der einen nicht zu übersehenden Zugang zum 2. Bezirk schafft.
- Das Projekt von Heinz Neumann konzentriert sich vor allem auf den ersten Abschnitt des Bauvorhabens. Lebendig, bewegt, sich öffnend, ja fast verspielt wächst das Gebäude in die Höhe. In der Grundform nimmt es den Schwung des UNIQA Logos auf und setzt es architektonisch um, wobei die Sichtlinie von Ringstraße und Franzensbrücke genau berücksichtigt wird. Innere und äußere Offenheit dominieren.
Auch auf den nachfolgenden Rängen gab es von der Jury eine ex aequo-Bewertung - Österreichs Stararchitekten Holzbauer und Peichl teilen sich den dritten Platz.
Die Jury hat die beiden Erstplazierten nun aufgefordert, Ihre Entwürfe zu bearbeiten: Ziel ist - Signifikanz und Harmonie optimal umzusetzen.
Weitere Informationen und Fotos der beiden erstplazierten Projekte auf der Website von UNIQA: http://www.uniqa.at (Ende)
| Aussender: | UNIQA Versicherungen AG |
| Ansprechpartner: | Gertrude Martin |
| Tel.: | (+43 1) 211 75 -3677 |
| E-Mail: | kommunikation@uniqa.at |
| Website: | www.uniqagroup.com/ |
