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Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Ansprechpartner: Dr. Gisela Kirchler-Lidy, email: <A HREF=mailto:gisela.kirchler@bmas.gv.at>gisela.kirchler@bmas.gv.a


FRüHERE MELDUNGEN

pts19970219001 in Business

Um 6.441 Arbeitslose mehr als im Jänner 1996

Arbeitslosenquote nach Eurostat beträgt 4,0 Prozent (November 1996)


Wien (pts001/19.02.1997/14:05)

Das Sozialministerium gab heute, Dienstag, die Arbeitsmarktdaten für Jänner 1997 bekannt. Demnach waren beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger Ende Jänner 2,974.559 unselbständig Beschäftigte (davon 1,667.594 Männer und 1,306.965 Frauen) gemeldet. Verglichen mit Jänner 1996 bedeutet dies ein Plus von 441 (oder 0,01 Prozent). Bei den regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice waren Ende Jänner 1997 insgesamt 301.982 Personen (davon 195.453 Männer und 106.529 Frauen) arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 6.441 (+2,2 Prozent) mehr als im Jänner des Vorjahres. Im internationalen Vergleich weist Österreich nach den Berechnungen des Statistischen Amtes der Europäischen Union (eurostat) eine saisonbereinigte Arbeitslosenquote von 4,0 Prozent (November 1996) auf. Die Fortschreibung dieser Quote durch das Arbeitsmarktservice für Jänner 1997 ergibt eine saisonbereinigte vorläufige Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent. Damit liegt Österreich weiterhin sehr deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 10,9 Prozent. Die vorläufige Register-Arbeitslosenquote (vorgemerkte Arbeitslose in Prozent des unselbständigen Arbeitskräftepotentials) betrug Ende Jänner 9,2 Prozent und liegt damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Niveau vom Jänner 1996. ****

Die Arbeitslosigkeit lag Ende Jänner 1997 um 6.441 (oder 2,2 Prozent) höher als im Jänner des Vorjahres. Diese Zunahme ist somit ähnlich hoch wie im Durchschnitt der zweiten Jahreshälfte des vergangenen Jahres. Die Zunahme an arbeitssuchenden Personen gegenüber Dezember 1996 ist in erster Linie auf einen "Nachhol-Effekt" zurückzuführen: Die saisonbedingte Bauarbeitslosigkeit setzte in diesem Winter später ein. Insgesamt stieg die Arbeitslosigkeit in den letzten beiden Monaten saisonbedingt um 87.700 Personen und somit weniger stark als im selben Zeitraum ein Jahr zuvor (+91.400 Personen).

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Anzahl arbeitsloser Männer in den Bauberufen, stieg aber in den Hilfs-, Büro-, Fremdenverkehrsberufen und in den technischen Berufen an. Mehr arbeitslose Frauen gibt es vor allem in den Büro-, Reinigungs-, Fremdenverkehrs-, Handels-, Gesundheits- und Hilfsberufen.

Gegenüber dem Jänner des Vorjahres konnte im Jänner 1997 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit nach Alterskategorien bei den 15 bis unter 30jährigen (-1.208) verzeichnet werden. Bei den 50 bis unter 55jährigen fiel die Zunahme mit einem Plus von 78 Personen gering aus. Stärkere Zuwächse gab es bei den 30 bis unter 50jährigen (+5.409) sowie bei den 55 bis unter 60jährigen (+2.167).

Ende Jänner 1997 waren bei den Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice 15.277 offene Stellen (-4.019 gegenüber Jänner 1996) gemeldet, wobei die um drei Tage verkürzte durchschnittliche abgeschlossene Laufzeit der offenen Stellen zur Reduzierung des Bestandes beigetragen haben. (Ende)
Aussender: Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Ansprechpartner: Dr. Gisela Kirchler-Lidy, email: <A HREF=mailto:gisela.kirchler@bmas.gv.at>gisela.kirchler@bmas.gv.a
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