pte20080401037 in Leben
Trockene Atemwege führen zu Asthma und Raucherlunge
Forscherteam weist gemeinsamen Mechanismus mit Lungenschäden nach
Heidelberg (pte037/01.04.2008/15:03)
Einem deutsch-amerikanischen Forscherteam ist erstmals der Nachweis gelungen, dass trockene Atemwege nicht nur eine zentrale Rolle bei der Entstehung der angeborenen Lungenerkrankung Mukoviszidose spielen, sondern wahrscheinlich auch bei den viel häufiger auftretenden, so genannten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen wie dem Asthma bronchiale und der Raucherlunge. Die Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Heidelberg http://www.klinikum.uni-heidelberg.de und von der University of North Carolina in Chapel Hill konnten im Tiermodell zeigen, dass eine mangelhafte Befeuchtung der Atemwegsoberflächen zu Lungenveränderungen führt, die für diese Lungenerkrankungen typisch sind. Damit gibt es einen neuen Ansatzpunkt für Therapien. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Lungenerkrankungen die vierthäufigste Todesursache. Für die Behandlung gibt es derzeit keine kausale Therapie, lediglich die Symptome wie Atemnot und Sauerstoffmangel können behandelt werden.
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