pte20080805001 in Leben
Trinkwasser teilweise mit Uran belastet
150 von 8.100 Proben wiesen erhöhte Werte auf
Berlin (pte001/05.08.2008/06:05)
Die Belastung des Trinkwasser mit dem Schwermetall Uran ist in einigen Gebieten Deutschlands deutlich höher als bisher angenommen. Dies berichtete gestern, Montag, die ARD-Sendung Report München in Bezugnahme auf die Verbraucherschutzorganisation foodwatch http://www.foodwatch.de . Insgesamt habe man dort gut 8.100 amtliche Einzeldaten aus den Bundesländern ausgewertet. "Dabei haben wir in 150 Fällen überhöhte Werte über zehn Mikrogramm festgestellt", erklärt Andreas Eickelkamp, Pressesprecher bei foodwatch, gegenüber pressetext. Das Umweltbundesweltamt legt einem Richtwert für Uranbelastung von maximal zehn Mirkogramm je Liter fest. Bei gut einer handvoll Proben lag der Wert sogar jenseits von 20 Mikrogramm. "Das ist gefährlich für den Menschen. Denn ab einer Konzentration von mehr als zehn Mikrogramm besteht das Risiko, dass die Nieren geschädigt werden", führt Eickelkamp weiter aus.
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