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Institut für Baubiologie und Ökologie - green academy

Ansprechpartner: Ralph Kellner
Tel.: 02732/893/2654
E-Mail: kellner@donau-uni.ac.at

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Trend zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Bereich Bauen und Sanieren

Hier sind konkrete Initiativen und Angebote zu be(ob)achten! Darum ist es wichtig, heute einzusteigen um morgen Da-bei zu sein!


Wien (pts019/10.12.1999/11:00)

Haus der Zukunft
Das BMWV hat unter dem Titel "Nachhaltig Wirtschaften" ein Impulsprogramm für eine Laufzeit von fünf Jahren konzipiert und ausgeschrieben. Damit soll nachhaltigkeitsorientierte Wirtschaftsentwicklung durch entsprechende Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsaktivitäten unterstützt werden. Daraus folgt eine Verbesserung der sozialen und ökologischen Lebensbedingungen, parallel dazu steigert sich die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft der Wirtschaft. Über Ausschreibungsverfahren werden innovative richtungsweisende Projekte akquiriert und die Durchführung der vielversprechendsten Projekte finanziert - jährlich stehen hierfür 40 bis 50 Mio. Schilling zur Verfügung. Der Themenschwerpunkt "Haus der Zukunft" basiert auf den wichtigsten Entwicklungen im Bereich des öko-solaren und energieeffizienten Bauens - der solaren Niedrigenergiehausbauweise und dem Passivhaus. Primäres Ziel ist dabei die Ausweitung von energiezentrierten Innovationen um ökologische, ökonomische und soziale Anforderungen. In der Kombination all dieser Kriterien liegt die Chance für zukunftsträchtige (Technologie)Entwicklungen in der Baubranche mit hohem Marktpotenzial.

Sanierung birgt viele Möglichkeiten
Das Zentrum für Bauen und Umwelt (ZBU) an der Donau-Universität Krems hat im Auftrag des Umweltministeriums sowie der Gemeinschaft Dämmstoffindustrie die Investitionspotenziale für Wärmeschutzmaßnahmen am österreichischen Nachkriegswohnbestand (1945-80) auf Niedrigenergiehausstandard ermittelt. Das Gesamtinvestitionsvolumen kann mit 344 Mrd. Schilling (25 Mrd.Euro) sowohl kostenmäßig, als auch in der beträchtlichen Impulswirkung für einen momentan kriselnden Arbeitsmarkt innerhalb der Baubranche, einen entscheidenden Faktor darstellen. Ergänzend wurden die Investitionspotenziale für den untersuchten Gebäudebestand auf die Zielvorgaben von Kyoto sowie des Klimaschutzbündniswertes untersucht. Mit einem Bruchteil des Gesamtinvestitionvolumens von rund 54,5 Mrd. Schilling könnte Österreich die Vorgaben von Kyoto in diesem Segment erreichen. Sanieren kommt vom lateinischen "sanare", was "gesund und lebensfähig machen" bedeutet. Mit dieser Definition kommt dem Begriff Sanierung, unter dem Aspekt einer entscheidenden Initialzündung für den Arbeitsmarkt und der gleichzeitigen Erreichung der Kyotovorgaben, eine besondere Bedeutung zu.

Wien ist anders - diesmal wirklich
Wien fördert mit dem am 5. November 1999 im Gemeinderat beschlossenen Klimaschutzprogramm "Klip-Wien" die thermische Sanierung von 1945 bis1980 erbauten Gebäuden. Durch das "Klip" werden in Wien neben der Verringerung des CO2-Ausstoßes auch notwendige Akzente für Bauwirtschaft und Arbeitsmarkt gesetzt. Dazu kommt, dass ab 2010 im Neubau das Passivhaus zum Standard werden und die Warmwasseraufbereitung für 40.000 Wohnungen über Solaranlagen erfolgen soll.

Wer mitfahren will, sollte schon heute eine Fahrkarte lösen
In der Basisausbildung, sowohl schulisch (HTL, Kolleg) als auch universitär (Grundstudien wie z.B. Architektur, Bauingenieurwesen,...), wird bauökolgisches Fachwissen nur rudimentär vermittelt. Sowohl in den rein fachspezifischen Disziplinen, wie Niedrigenergiehausbau, Passivhausbauweise, Baubiologie, Bauökologie, Bauphysik und Alternative Haustechnik, als auch in erweiterten, wirtschaftlich und sozial relevanten Themenbereichen , wie z.B. Projektmanagement, Kommunikation und Integrative Planung, werden zuwenig Fachleute ausgebildet, die nach Abschluss der Ausbildung geeignet sind, Projekte nach ökologischen Kriterien zu entwickeln, zu konzeptionieren, zu planen und umzusetzen. Dies gilt ganz besonders für den Bereich des Handwerks, wo innerhalb der Basis(Lehr)ausbildung ökologische Inhalte meist gänzlich fehlen (Ausnahmen bilden hier die Bereiche Holz und Energie/Haustechnik, z.B. Solarbauschule).

ZukunftfähigeTechnologie für zukunftsfähigen Sektor
"green academy" bietet, nach Abschluss des Pilotlehrganges mit Beginn Jänner 2000, den weltweit ersten Online-Fernlehrgang für Ökologisches Bauen für PlanerInnen (Fachleute aus dem Bereich Planung & Durchführung) im gesamten deutschen Sprachraum an. Sämtliche Lehrgangsinhalte sind online - unter http://www.green-academy.at - und als Skriptum verfügbar. Die laufende Betreuung erfolgt persönlich und online. Drei Workshops (die persönliche Anwesenheit ist auf max. 10 Tage reduziert!) und eine Seminararbeit sind integrative Bestandteile des Lehrgangs. Der Abschluss mit dem green academy-Diplom wird es den Absolventen ermöglichen, Studiengänge am Zentrum für Bauen und Umwelt der Donau-Universität Krems zu besuchen - das green academy Diplom wird auf Studiengänge des Zentrums für Bauen und Umwelt angerechnet. In Kooperation mit green academy werden dort die Weichen gestellt, um im Herbst 2000 die Master-Lehrgänge des Zentrums (Solararchitektur und Facility Management) in kombiniertem Fern- und Präsenzunterricht durchzuführen.

green academy und das Zentrum für Bauen und Umwelt bieten damit allen Fachleuten aus der Bauwirtschaft innovative und qualitativ hochwertige Weiterbildungsprogramme und die Möglichkeit, Know-how für künftige Anforderungen schon heute zu erwerben und bei der nachhaltigen Entwicklung der Baubranche mitzugestalten. Ortsunabhängig, mit freier Zeiteinteilung, mit verminderten Kosten und unter Nutzung des World-Wide-Webs, ohne auf persönliche Kommunikation und teamorientiertes Arbeiten zu verzichten.

Für rasch entschlossene MitfahrerInnen bietet green academy folgende Millenniumsangebote:
Bei Anmeldung bis 31.Jänner 2000 ATS 55.000,- (exkl. MWSt), statt 66.000,-, für StudentInnen (ebenfalls bei Anmeldung bis 31.1.2000) sogar um ATS 50.000,-!!
Tel.: 01/3192005/11, E-Mail: greenac@ibo.at, http://www.green-academy.at

PS: Ab Februar 2000 wird auf der green academy-Bildungsplattform auch der Fernlehrgang für HandwerkerInnen angeboten! Die Durchführung des Pilotlehrgangs übernimmt das Öko-Zentrum NRW in Deutschland, TeilnehmerInnen aus dem deutschen Sprachgebiet sind willkommen. (Ende)
Aussender: Institut für Baubiologie und Ökologie - green academy
Ansprechpartner: Ralph Kellner
Tel.: 02732/893/2654
E-Mail: kellner@donau-uni.ac.at
Website: www.green-academy.at/
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