pts19980218010 in Business
Touristen mit Kreditkarte geben mehr aus
Aber: 22 Prozent sind unzufrieden mit Kreditkarten-Akzeptanz in Österreich
Wien (pts010/18.02.1998/12:15)
Bereits 52 Prozent aller Gäste in Österreich und 64 Prozent der Erstbesucher besitzen eine Kreditkarte. Und sie geben damit mehr Geld aus als barzahlende Österreich-Urlauber. Enttäuschend ist aber für 22 Prozent dieser zahlungskräftigen Touristen die zu geringe Akzeptanz ihrer Karten in Österreich. Das ist die Quintessenz einer aktuellen Untersuchung der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Fremdenverkehrswissenschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien im Auftrag des Wirtschaftsministeriums, der Wirtschaftskammer, der Österreich Werbung und der Tourismus Landes-Organisationen. Für diese Studie wurden im Sommer 1997 über 6.600 Interviews repräsentativ für alle Urlaubsgäste in Österreich durchgeführt. Mit Unterstuetzung durch den Kreditkarten-Sektor wurde dabei auch das Kreditkarten-Verhalten der Gäste untersucht.Touristen mit Kreditkarte sind eine der attraktivsten Zielgruppen für den österreichischen Fremdenverkehr, und zwar vor allem dann, wenn sie eine Visa-Karte haben. Denn Visa-Karteninhaber geben im Urlaub um 35 Prozent mehr pro Kopf und Tag aus als Gäste, die keine Karte haben, nämlich 1.011 Schilling gegenüber 746 Schilling. Auch die Kosten für die Unterkunft fallen bei Visa-Inhabern mit 466 Schilling pro Übernachtung um ein Viertel höher aus. Barzahlende Urlauber machen dafür nur 348 Schilling locker. Zum Vergleich: Der Durchschnittsgast uebernachtet um 393 Schilling, der durchschnittliche Kreditkarten-Gast um 428 Schilling. Visa-Karteninhaber geben nicht nur am meisten aus, sie sind auch die finanzkräftigsten unter den Österreich-Urlaubern. Denn ihr monatliches Haushalts-Nettoeinkommen ist mit 39.669 Schilling um 41 Prozent höher als jenes der Urlauber ohne Kreditkarte mit 28.111 Schilling. Zum Vergleich: Beim Durchschnittsgast fliessen monatlich 33.125 Schilling aufs Konto, beim durchschnittlichen Kreditkarten-Gast 37.449 Schilling.
Eingesetzt wird die Kreditkarte im Urlaub vor allem für das Hotel, wobei 61 Prozent der Gäste in den 4- und 5-Sterne-Hotels über eine Kreditkarte verfügen, für die Restaurantrechnungen, für Freizeitaktivitäten und natürlich für's Shopping. Städtereisen sind bei diesen zahlungsstarken Touristen besonders beliebt (48 Prozent der Städtereisenden haben eine Visa-Karte), gefolgt von Kultur- (40 Prozent) und Wellness-Urlauben (36 Prozent). Bei den sportlichen Aktivitäten stehen Tennis (29 Prozent) und Segeln bzw. Surfen (34 Prozent) an der Spitze. Von den kulturellen Angeboten nutzen sie vor allem Opern- (62 Prozent) und Musicalbesuche (56 Prozent).
Aber nicht nur der Fremdenverkehr profitiert von den Kreditkarten-Urlaubern. Auch für den Handel sind sie potente Kunden: Denn von jenen Gästen, die mit dem Preis-/Leistungsverhältnis beim Shopping in Österreich zufrieden sind und daher auch besonders gerne in Österreich einkaufen, verfügen 50 Prozent über eine Visa-Karte und 79 Prozent generell über eine Kreditkarte. Allerdings läßt fuer 22 Prozent der Kreditkarten-Besitzer die Akzeptanz der Karten in Österreich zu wünschen übrig. Das ist ein wichtiges Signal für den Fremdenverkehr und den Handel, denn die Zufriedenheit mit der Kreditkarten-Akzeptanz beeinflusst sowohl die Reisedauer, als auch die Absicht, wieder nach Österreich zu kommen. Denn in dieser Hinsicht zufriedene Kreditkarten-Gäste bleiben durchschnittlich 14,5 Tage, der Durchschnittsgast nur 11,6 Tage. Jene Gäste, die in Zukunft sicher nicht mehr nach Österreich kommen, sind sogar zu 30 Prozent mit der Akzeptanz ihrer Kreditkarte in Österreich unzufrieden.
Die Absicht wiederzukommen, muß vor allem bei jenen Gästen gestärkt werden, die Österreich zum ersten Mal besuchen. 64 Prozent dieser Erstbesucher besitzen eine Kreditkarte, 39 Prozent eine Visa-Karte. Sie verfügen über ein großzügiges Urlaubsbudget und wollen ihr Geld auch möglichst unkompliziert ausgeben. "Visa Austria hat sich daher für 1998 das Ziel gesetzt, besonders in den Tourismusregionen Österreichs neue Vertragspartner zu finden und damit den Urlaubern jenen Service zu bieten, den sie fordern", erklärt Visa-Vorstandsdirektor KR Helmut Nahlik. "Dabei stehen Kärnten und Tirol ganz oben auf der Liste."
In Österreich gibt es derzeit rund 630.000 Visa-Kreditkarteninhaber und rund 40.000 Vertragspartner. Der Gesamtumsatz im Jahr 1997 betrug 25,4 Mrd. Schilling, wobei 14,5 Mrd. Schilling bei österreichischen Vertragspartnern umgesetzt wurden. Die Visa-Service-Kreditkarten AG beschäftigt per 31. Dezember 1997 161 Mitarbeiter, davon 42 auf Teilzeitbasis. Visa ist das weltweit größte Kartenzahlungssystem für Verbraucher mit rund 14 Mio. Akzeptanzstellen, 572 Mio. Karteninhabern und 21.000 Visa-Mitgliedsinstituten. Der Umsatz aller Visa-Karten betrug in den 12 Monaten bis Ende Juni 1997 1,1 Billionen US$ weltweit.
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Eine Grafik zu dieser Aussendung finden Sie unter http://www.auer.at/
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