pte20070327027 in Leben
Tourismus als Segen für den Naturschutz
Kärnten setzt auf Bergabenteuer im Nationalpark Hohe Tauern
Kolbnitz, Kärnten/München (pte027/27.03.2007/12:30)
Zu den gängigen Thesen der öffentlichen Meinung zählt die Auffassung, dass der Massentourismus zur Zerstörung der Natur beiträgt. Für den Buchautor, Welt-Kolumnisten und Dokumentarfilmer Michael Miersch http://www.maxeiner-miersch.de ist das schlicht Humbug: Der Tourismus sei eher ein Segen für den Naturschutz. "Allein im vergangenen Jahrhundert ist weltweit die Zahl der Nationalparks und Reservate von weniger als zehn auf über 12.000 gestiegen - nicht zuletzt aufgrund der Nachfrage von Besuchern. Wildtierbestände nehmen rasant zu, wo Ferienflieger landen", sagt Miersch. In Costa Rica beispielsweise stehe inzwischen ein Viertel des Landes unter Naturschutz. Ohne Einnahmen aus dem Tourismus seien solche Schutzmaßnahmen indes gar nicht mehr zu finanzieren. "So finden heute viele bedrohte Tierarten Schutz unter den Fittichen der Tourismus-Industrie", betont Miersch.
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