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pte20000522011 in Forschung

Texterkennungssoftware für altdeutsche Schriften entwickelt

Erkennungssoftware hilft Bibliotheken und Archive


Potsdam (pte011/22.05.2000/10:00)

Seltene und wertvolle Schriften, Bücher und Archivmaterial des 16. bis 19. Jahrhunderts liegen häufig nur in wenigen, meist unzugänglichen Exemplaren vor. Forscher und interessierte Laien, die diese Werke nutzen möchten, müssen sehr oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Auch dann erhalten sie nur für einen sehr beschränkten Zeitraum Zugang zu diesem Material. Bibliothekare und Archivare müssen viele Wünsche der Nutzer enttäuschen. Das Arbeiten mit Scanbildern oder Mikrofiches ist ebenso mühsam wie mit der Originalschrift, da Bilder nicht recherchefähig sind.

Die Universität Potsdam http://www.uni-potsdam.de/ und die aus der Hochschule ausgegründete WiSenT GmbH http://www.wisent.de/ haben nunmehr einen entscheidenden Schritt getan, um diesen mühsamen und langwierigen Vorgang zu automatisieren und zu effektivieren. Im Rahmen eines von den Ministerien für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Brandenburg gemeinsam geförderten Verbundprojektes http://www.pitt.uni-potsdam.de/OCR-Workshop wurde eine Erkennungssoftware (OCR) für altdeutsche Schriften entwickelt.

Zur automatischen Erkennung von Frakturschriften werden moderne Methoden der Bildverarbeitung eingesetzt. Mit Hilfe dieser Verfahren ist es möglich, gescannte Dokumente mit Frakturschrift weitgehend automatisiert in Volltext umzusetzen und gute Erkennungsergebnisse selbst bei mittelmäßigen und schlechten Vorlagen zu erzielen. Die Vorteile liegen auf der Hand - wertvolle Bücher, Lexika, Zeitschriften und andere Schriftstücke können effizient erfasst und zugänglich gemacht werden. Historische Schriftstücke werden auf diese Weise effektiv recherchierbar. Selbst bei schlechten Vorlagen können die Kosten der Volltexterfassung deutlich gesenkt werden. (Universität Potsdam) (Ende)
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