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pte20251201015 in Forschung

Temperaturwächter für sensible Güter gebaut

Schweizer Biokompatible Innovation löst sich nach Gebrauch selbstständig auf und schont Umwelt


Temperaturwächter: klein, unscheinbar und billig (Foto: LMTS EPFL CC BY SA)
Temperaturwächter: klein, unscheinbar und billig (Foto: LMTS EPFL CC BY SA)

Lausanne/Dübendorf/Neuchâtel (pte015/01.12.2025/12:30)

Mit einem kostengünstigen Aufkleber lässt sich künftig prüfen, ob empfindliche Güter wie Lebensmittel und Medikamente während des Transports überhitzt und damit unbrauchbar geworden sind. Entwickelt haben ihn Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt und des Schweizer Innovationszentrums CSEM. Anders als bisherige Systeme, die auf eine Energieversorgung angewiesen waren und recycelt oder als Müll entsorgt werden müssen, löst sich das neue Etikett mit der Zeit auf und zerfällt in biologisch abbaubare Partikel.

Öl als Temperaturmesser

Kernstück des Sensors ist eine Leiterbahn, die auf ein Verbundsubstrat aus Biopolymer- und Zellulosefasern aufgedruckt wird. Dabei handelt es sich um einen elektrischen Resonator aus hochleitfähigen und stabilen Zinkpartikeln, die durch ein natürliches Wachs geschützt sind. Wird dieser Schaltkreis einem externen elektromagnetischen Feld ausgesetzt, das ein Lesegerät emittiert, entsteht eine Resonanz, die das Lesegerät registriert.

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