pte20060610002 in Business
Telekom-Festnetzsparte bleibt Sorgenkind
Portierungsdatenbank verfolgt Anbieterwechsel zur Konkurrenz
Bonn/Düsseldorf (pte002/10.06.2006/06:20)
Die Führung der Telekom-Festnetzsparte http://www.t-com.de würde kein Spaziergang werden, das wusste Vorstand Walter Raizner schon, bevor er im November 2004 von IBM zum TK-Branchenführer nach Bonn wechselte. Daran hat sich bis heute nichts geändert: Noch immer gibt es zuviel Personal, noch immer beklagt das Unternehmen einen kontinuierlichen Kundenverlust in der Festnetzsparte. "Selbst ein Riese wie die Telekom kann einen Aderlass von inzwischen mehr als 100.000 abwandernden Kunden pro Monat nicht lange verkraften", berichtet die Süddeutsche Zeitung http://www.sueddeustche.de. Der Bonner Konzern gerät in seinem angestammten Festnetzgeschäft immer stärker unter Druck. Durch den Verlust von Telefonanschlüssen und Einbußen bei den Erlösen aus den Verbindungsminuten schrumpfte der Umsatz dieser Sparte im ersten Quartal 2006 um mehr als sechs Prozent. Sascha Mattke schreibt für Technology Review http://www.technology-review.de , dass der Telekom-Konzern von Vorstandschef Kai-Uwe Ricke schon weiter am Abgrund stehe, als er öffentlich zugebe. Trotz Millionen neuer DSL-Anschlüsse sei das Festnetzgeschäft seit Jahren rückläufig: "Insgesamt sank die Zahl der Telefonanschlüsse bei der Telekom 2005 um 1,5 Millionen."
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