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05.03.2008 - 13:55 | TAIPEH Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland
pts20080520010 in Business

Taiwan fordert Aufnahme in die WHO

Skandal um vergiftete Maisexporte verdeutlicht Bedeutung der Vollmitgliedschaft


Hamburg (pts010/20.05.2008/09:36)

Wie wichtig eine Partizipation Taiwans in der WHO ist, verdeutlicht folgender Zwischenfall vom September 2007: Aus Thailand wurde gemeldet, dass vergifteter Mais in den Export gekommen war. Die WHO informierte ihre Mitgliedstaaten - nur Taiwan als Nicht-Mitglied erfuhr nichts von der akuten Gefahr, stattdessen warnte die WHO die Volksrepublik China. Doch diese hat noch nie in Taiwan Hoheitsrechte ausgeübt. Taiwan hat sich als souveräner Staat stets selbst regiert. China hielt die Information zehn Tage zurück, bevor es zuließ, dass Taiwan von den vergifteten Maisexporten erfuhr. Zehn Tage, in denen mit der Gesundheit der Bevölkerung Taiwans aus politischem Kalkül gespielt wurde. Dieser Vorgang ist ein Skandal und zeigt, dass es einfach unverantwortlich ist, Taiwan weiterhin eine Mitgliedschaft in der WHO zu verwehren.

Taiwan braucht wenigstens, schnellstmöglich, eine direkte Verbindung zur WHO. Eine gute Möglichkeit wäre zurzeit ein Beobachterstatus bei der Weltgesundheitsversammlung (WHA), den das Land auch in diesem Jahr wieder unter dem Namen "Taiwan" beantragt hat, da die WHA den offiziellen Ländernamen "Republik China" nicht akzeptiert. Der Grund für die Bezeichnung "Taiwan" ist also rein pragmatischer Natur und hat nichts zu tun mit dem möglichen Wunsch nach einer Änderung des offiziellen Staatsnamens.

Langfristiges Ziel bleibt aber die Vollmitgliedschaft der Republik China (Taiwan) in der WHO. "Gesundheit für alle" gilt als Kernprinzip der WHO. Die Richtlinien der WHO verlangen, dass alle Länder der Erde in die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation einbezogen werden. Doch bis heute bleibt Taiwan ausgeschlossen. Es wird Zeit, dass die WHO endlich Maßnahmen ergreift, das Land in sein globales Gesundheitsnetz zu integrieren. Im Fall des giftigen Maises aus Thailand hat Taiwan Glück gehabt: Keine Firma hatte das Gemüse importiert. Doch die Sache hätte auch anders ausgehen können. Zum Schutz seiner und letztlich auch der Weltbevölkerung: Taiwan braucht direkte Information über Gesundheitsgefahren. Es braucht einen direkten Kanal zur WHO.

Wir stehen Ihnen für weitere Informationen jederzeit gern zur Verfügung.

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