pte20100624001 in Business
Südliche Eurozone vor "verlorenem Jahrzehnt"
Prognosen nach unten korrigiert - Nord-Süd-Schere öffnet sich weiter
Wien/Oxford (pte001/24.06.2010/06:00)
Die anhaltende Krise in der Eurozone, die die Finanzmärkte seit Wochen fest im Griff hält, droht zum Dauerzustand zu werden. Den Wirtschaftsforschern von Oxford Economics und Ernst & Young http://www.ey.com/eef zufolge wird dabei ein Nord-Süd-Gefälle akut. Ohne "ernsthafte strukturelle Reformen" droht den von hohen Haushaltsdefiziten belasteten Ländern der südlichen Eurozone ein "verlorenes Jahrzehnt" und die Wachstumsschere werde sich weiter öffnen. Angesichts des Sparzwangs der Regierungen wurden die Wachstumsprognosen in der gesamten Eurozone für dieses Jahr bereits nach unten korrigiert.
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