pte19980112006 in Business
Studie: Grenzwert für Quecksilber zu hoch
US-Behörde schlägt Alarm - E-Werke üben Kritik
London (pte) (pte006/12.01.1998/10:06)
Der weltweit empfohlene Grenzwert für die Aufnahme von Quecksilber ist womöglich zu hoch. Und zwar gleich um das Fünffache. Das behauptet zumindest die US-Umweltschutzbehörde EPA. Sie beruft sich auf eine neue Studie, die die Aufnahme des giftigen Schwermetalls in Kombination mit Nahrungsmitteln neu bewertet. Demnach kann Quecksilber die Entwicklung des Nervensystems bei Ungeborenen beeinträchtigen.Der Mensch nimmt das Schwermetall vor allem mit Fischprodukten zu sich. Die EPA schlägt vor, den bisherigen Höchstwert auf 0,1 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht abzusenken. Ein solcher Wert könnte schon beim Verzehr einer Dose Thunfisch pro Woche erreicht werden, meldet der "New Scientist". Elektrizitäts-Unternehmen in den USA - deren Anlagen Quecksilber freisetzen - kritisierten die Angaben der Umweltbehörde als "übertrieben". (Quelle: New Scientist)
* Genveränderung ist eine der Ursachen für Bluthochdruck *
Am Institut für Pharmakologie der Universität Essen haben Forscher eine Genveränderung entdeckt, die für die Entstehung des Bluthochdrucks mitverantwortlich ist. Durch die Mutation eines sogenannten G-Proteins führen Homone zu einer verstärkten blutdrucksteigernden Reaktion der Körperzellen.
Mit den neuen Erkenntnissen könnte man nun ohne große Probleme einen Gentest für Bluthochdruck-Patienten entwickeln, um die Behandlungseffizienz zu steigern. Die Mediziner hoffen zudem auf die Entwicklung eines Medikaments, das direkt an den veränderten G-Proteinen ansetzt. Doch dazu müßte zunächst geklärt werden, wie die Auswirkungen der Genmutation mit anderen blutdruckerhöhenden Faktoren zusammenspielt. (Quelle: Universität Essen) (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | pr, email: <A HREF=mailto:redaktion@pressetext.at>redaktion@pressetext.at</A>, Tel. 01/402 48 51-0 |
| Website: | pressetext.at |
