pte20041004009 in Leben
Stress und Aggression verstärken einander auf biologischer Ebene
Rückkoppelungsschleife schaukelt Emotionen hoch
Leiden/Budapest (pte009/04.10.2004/09:15)
Die Antwort darauf, warum der Kreislauf der Gewalt so schwer zu durchbrechen ist, dürfte im Nervensystem liegen. Es scheint eine rasche, wechselseitige positive Rückkoppelungsschleife zwischen Stresshormonen und dem gehirnbezogenen Zentrum zur Kontrolle von Aggressionen bei Ratten zu geben, deren Neurophysiologie der des Menschen ähnlich ist. Damit könnte erklärt sein, warum Menschen unter Stress so rasch ausrasten und sich so schwer wieder beruhigen. Die Ergebnisse der Studie von Wissenschaftern des Leiden/Amsterdam Center for Drug Research http://www.lacdr.nl und des Institute of Experimental Medicine http://www.koki.hu wurden in dem Fachmagazin Behavioral Neuroscience http://www.apa.org/journals/bne.html veröffentlicht. Es wird erwartet, dass diese Forschungsergebnisse Hinweise auf eine verbesserte Prävention von pathologischer Gewalt liefern.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
