Stellenabbau in Deutschland verlangsamt sich
ifo Institut und IAB geben jedoch keine Entwarnung für Standort und sehen Trendwende noch nicht
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Kurz vor der Entlassung: Im März bremste sich Stellenabbau ein (Bild: pixabay.com, geralt) |
München/Nürnberg (pte019/27.03.2026/10:30)
Ungeachtet der Preisexplosion bei Rohstoffen infolge des Iran-Krieges hat sich der Stellenabbau deutscher Unternehmen im März etwas verlangsamt. So stieg das Beschäftigungsbarometer des ifo Instituts im März auf 93,4 Punkte, nach 93,1 Punkten im Februar.
Zuversicht, mehr aber nicht
Ähnlich zuversichtlich wie das ifo Institut zeigt sich auch das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Nürnberger Ökonomen verzeichnen im März den vierten Rückgang des Indizes in Folge. Der IAB-Frühindikator sinkt im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte auf nun 99,4 Punkte.
Gleichwohl zeigen sich die IAB-Ökonomen in Sachen möglicher Trendumkehr der Konjunktur verhalten. Ihr European Labour Market Barometer legt im März zwar 0,2 Punkte zu, bleibt aber mit 99,8 Punkten weiterhin knapp unter der neutralen Marke von 100 Punkten, betonen die Fachleute.
Industrie bleibt Sorgenkind
Ähnlich zurückhaltend äußert sich Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen: "Die Unternehmen planen zwar etwas seltener, Stellen zu streichen. Es ist aber noch zu früh, um von einer echten Trendwende zu sprechen." In der Industrie bleibe der Personalabbau weiter ein zentrales Thema.
Bei den Dienstleistern hat sich das ifo-Barometer etwas erholt. Die Pläne zu Entlassungen und Einstellungen halten sich in etwa die Waage. Auch im Baugewerbe planen die Unternehmen, ihre Mitarbeiterzahl weitgehend konstant zu halten. Der Handel will wieder mehr Personal abbauen, heißt es vom Münchener Forschungsinstitut.
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