Statt Säule: Rheinmetall bringt Ladebordstein
Bis zu 22 Kilowatt AC-Laden und Integration durch "Open Charge Point Protocol" möglich
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Ladebordsteine von Rheinmetall sollen E-Mobilität in Deutschland forcieren (Foto: rheinmetall.de) |
Düsseldorf (pte027/07.11.2022/13:55)
Technologieriese Rheinmetall hat statt bisher anzutreffenden Säulen eine in den Bordstein integrierte Lösung zum Laden von Elektrofahrzeugen vorgestellt. Aufwendige Baumaßnahmen oder über Gehsteige zu ziehende, lange Kabel entfallen, wie der Düsseldorfer Konzern mitteilt.
Platzsparendes System
Der modulare Ladebordstein ermöglicht bis zu 22 Kilowatt AC-Laden und lässt sich per "Open Charge Point Protocol" (OCPP) in bestehende Backend-Systeme beziehungsweise bereits vorhandene Ladesystemstrukturen integrieren. Es sei möglich, komplette Straßenzüge oder Parkplätze für die Integration von Ladebordsteinen vorzubereiten und eine spätere Skalierbarkeit zu ermöglichen.
Zuerst würden Dummy-Bordsteine an den gewünschten Ladestandorten installiert. Das Elektronikmodul werde dann nachgerüstet, sobald der lokale Bedarf durch den Anstieg der E-Mobilität ausreichend hoch sei. "Die Nachrüstung ist dabei in wenigen Minuten ausführbar - ebenso die Wartung, für die die Elektronikeinheit einfach entnommen werden kann", heißt es in einer Rheinmetall-Aussendung.
Aktuell in Erprobungsphase
Die Systeme werden aktuell umfangreichen Langzeittests unterzogen, bevor diese erstmalig im Rahmen eines Pilotprojekts im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen, so Rheinmetall. Die vorgestellten Lösung sei ein wichtiger Baustein, um das Ziel von einer Mio. öffentlicher Ladepunkte in Deutschland bis 2030 zu erreichen, so das Unternehmen abschließend.
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