pte20081218032 in Business
Standortverlegung: Osteuropa verliert an Reiz
Dennoch gehen durch Abwanderung jährlich 74.000 Arbeitsplätze verloren
Düsseldorf (pte032/18.12.2008/13:50)
Deutsche Unternehmen verlieren zunehmend Interesse an einer Standortverlagerung ins Ausland. Trotzdem fallen der Abwanderung von ganzen Betrieben oder Unternehmensteilen des verarbeitenden Gewerbes pro Jahr rund 74.000 Jobs zum Opfer. Wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) http://www.vdi.de und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) aufzeigen, entwickelt sich diese Zahl jedoch rückläufig. Seit etwa vier Jahren werde die Tendenz zur Standortverlagerung ins Ausland gebremst. Ein Grund dafür sind nicht zuletzt die schwindenden Personalkostenvorteile (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=081127015). Zudem würden bei der Planung der Umsiedelung häufig versteckte Kosten nicht einkalkuliert. Besonders die Hauptabwanderungsregion Osteuropa sei weniger reizvoll als weithin angenommen.
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