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pte20081125022 in Business

Stahlkonzerne stellen auf Sparflamme

Branche kämpft mit verschärften Bedingungen


Essen/Duisburg/Linz (pte022/25.11.2008/12:00)

Sinkende Preise und eine Besorgnis erregende Auftragslage zwingen die Stahlkonzerne reihenweise zu Sparprogrammen und Produktionsdrosselungen. Als eine der Hauptursachen für die trüben Aussichten gilt der Nachfragerückgang durch die Automobilkonzerne, denen etwa Thyssen-Krupp rund 40 Prozent des Geschäfts zu verdanken hat. So stellt sich der deutsche Stahl-Marktführer auf eine Absatzflaute ein und drosselt neben dem Einkauf von Rohstahl bei der Konkurrenz auch die eigene Produktion. Durch ein geringeres Angebot sollen die Preise stabilisiert werden. Gleichzeitig will der Konzern bis zu eine Mrd. Euro einsparen, ohne jedoch Stellen abbauen zu müssen. Sparprogramme sollen neben Thyssen-Krupp auch bei dem Luxemburger Weltmarktführer Arcelor-Mittal, Salzgitter oder dem österreichischen Stahlkonzern Voestalpine durchgeführt werden.

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