pte20080902030 in Business
Sportmarketing: Emotionen lassen sich planen
Begeisterte Insider reißen restliches Publikum mit
Chemnitz (pte030/02.09.2008/13:55)
Tausende Zuschauer drängen sich dicht an dicht, einander fremde Menschen jubeln gemeinsam, immer wieder schwappen Laola-Wellen. Wie sich derartige kollektiven Emotionen entwickeln und wie sie sich während eines Sportevents steuern lassen, haben Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz http://www.tu-chemnitz.de untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass sich die Emotionsentstehung vor allem auf zwei Dimensionen reduzieren lässt: eine strukturelle und eine interaktive. "Mit struktureller Dimension sind bestimmte Emotionsregeln gemeint, die festlegen, welche Emotionen in welchen Situationen zulässig sind und welches emotionale Ausdrucksverhalten als angemessen gilt - quasi das Normbild einer Gesellschaft", erläutert Studienautor Torsten Schlesinger im pressetext-Gespräch.
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